Gesunde Luft gegen Viren und Bakterien

Mit optimaler Raumluftfeuchte Viren bekämpfen

Dieser Beitrag ist zuerst erschienen in TGA Fachplaner 03/2019., hier ein Auszug daraus.

Beim Atmen, Sprechen und Husten geben Erkrankte kleinste Speichel- und Schleimtröpfchen in die Raumluft ab, in denen sich Krankheitskeime befinden. Diese infektiösen Mikro-Tröpfchen (Aerosole) aus den feuchten Atemwegen durchlaufen bei der thermodynamischen Anpassung an die trockene Raumluft einen Verdunstungsprozess, sie „verdampfen“ förmlich in der Raumluft.

Binnen weniger Sekunden verlieren sie mehr als 90% ihres Wassergehalts. Ihr Endzustand und das Schicksal der suspendierten Mikroben (ob sie infektionsfähig bleiben) hängen wesentlich von der relativen Raumluftfeuchtigkeit ab. Liegt die relative Luftfeuchtigkeit in einem Bereich von 40 bis 60%, steigt mit sinkendem Wasseranteil in den Aerosolen die Konzentration an Salzen und Eiweißen bis auf das 13-Fache an.

Da eine Restfeuchte in den Tröpfchen verbleibt, können die hoch konzentrierten Salze Viren und Bakterien innerhalb weniger Minuten inaktivieren. Liegt jedoch die Wasserdampfsättigung der Luft unterhalb von rund 40% r. F., trocknen die Aerosole vollständig aus.

In den trockenen Substanzen sind die Viren und Bakterien eingelagert, sozusagen konserviert und bleiben infektiös. Stundenlang, teilweise sogar tagelang verbleiben die virenbeladenen Partikel in der Raumluft und verteilen sich mit der Lüftung im ganzen Gebäude.

Werden die vertrockneten, stark hygroskopischen Aerosole eingeatmet, nehmen sie in den feuchten Atemwegen erneut Wasser auf. Die ausgetrockneten Substanzen gehen in Lösung und die Erreger können einen erneuten Infektionsprozess starten. Die luftgetragene (aerogene) Übertragung ist damit erfolgreich abgeschlossen.

Luftfeuchtigkeit und Erkrankungsrisiko: Eine Raumluftfeuchte zwischen 40 und 60 % r. F. ist für das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen in zahlreicher Hinsicht optimal (Diagramm adaptiert nach Scofield Sterling).
© CondairLuftfeuchtigkeit und Erkrankungsrisiko: Eine Raumluftfeuchte zwischen 40 und 60 % r. F. ist für das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen in zahlreicher Hinsicht optimal (Diagramm adaptiert nach Scofield Sterling).

Optimale Raumluftfeuchte im Winter durch aktive Befeuchtung

In der kalten Jahreszeit wird durch den Außenluftwechsel die Raumluftfeuchte „zwangsweise“ verringert, Winterluft hat eine deutlich geringere absolute Luftfeuchte als Raumluft im gesundheitlich zuträglichen Bereich. Ein höherer Luftwechsel oder eine zusätzliche Stoßlüftung sind also kontraproduktiv, Feuchtigkeit muss der Raumluft über andere Maßnahmen zugeführt werden.

Gängige Hausmittel, wie Wasserschalen auf der Heizung, ein Zimmerbrunnen oder Grünpflanzen, sind grundsätzlich nicht falsch, ihre Wirkung ist aber stark begrenzt und damit nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Hugentobler: „Möchte man in einem gesunden Innenraumklima leben und arbeiten – eine optimale Raumluftfeuchte gehört dazu –, kann das in den kalten Wintermonaten nur über eine aktive Befeuchtung herbeigeführt werden.“ Eine ausgeglichene Luftfeuchte stärkt nicht nur die Abwehrkräfte des Körpers gegen krank machende Eindringlinge wie Bakterien und Viren, sondern kann zugleich bei Problemen der Atemwege wie Asthma, Allergien und Infektionen für Erleichterung sorgen.

Diffusionsluftbefeuchtung bietet viele Vorteile

Um die Raumluft auch während der Heizperiode ausreichend feucht zu halten, haben sich bisher drei Befeuchtungstechniken bewährt: Verdampfung, Verdunstung und Zerstäubung von Wasser. Dampf-Luftbefeuchter erzeugen heißen Dampf und bieten so eine besonders hohe Hygienesicherheit. Verdunstung und Zerstäubung von Wasser sind zwei weitere Verfahren, die weit verbreitet sind.

Innovativ und für die Zukunft sehr erfolgversprechend sind die Diffusionsluftbefeuchter, die entscheidende Vorteile bieten. Die neue Technik basiert auf natürlicher Feuchtediffusion durch eine wasserdichte, aber atmungsaktive Membran. Dieser Effekt wird beispielsweise bei moderner Funktionsbekleidung genutzt, um Körperfeuchtigkeit in Form von Wasserdampf abzuführen. Bei der Luftbefeuchtung erfolgt der Transport von Wassermolekülen aus einem Wasserreservoir in einen trockenen Zuluftstrom auf der entgegengesetzten Membranseite.

Dies ermöglicht einen absolut hygienischen Betrieb, weil keine Keime aus dem Wasser durch die ultrafeinen Poren in die Luft gelangen können und zudem die Membranseite im Luftstrom immer vollständig trocken bleibt.

Einen Vergleich der Befeuchtungs-Methoden und weitere Aspekte der Luftbefeuchtung enthält der Fachartikel „Systeme zur zentralen Luftbefeuchtung“ aus  der Zeitschrift TGA Fachplaner.

Dieser Beitrag ist zuerst erschienen in TGA Fachplaner 03/2019.

(Mein) Corona-Lagebericht als 75-Jähriger-Teil 2

Viren und Masken

Erfahrungen eines 75-Jährigen.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt ! So sagt man.

Doch mit dem Erkennen ist das so eine Sache, wenn man die Gefahr nicht selbst SEHEN kann und also andere Hilfsmittel benötigt. Und damit kommen auch andere Menschen ins Spiel, die ein anderes Erkennen besitzen

2020: Corona ist das Schlagwort. Ich registriere intensiv die Zahlen und Bilder über Covid-19 seit dem 1. März und erlebe die Aktivitäten der Politik und die der Medien.. Ich gestalte selbst hier im Bilderbogen die aktuellen Corona-Informationen unter covid-19.biebertaler-bilderbogen.de. Und als „Risiko“-Person, wie ich bezeichnet werde, mache ich mir so meine Gedanken. (Winfried Senger)

  • Wenn aktuell über den Nutzen von Masken berichtet wird, so vermisse ich die Informationen über die Risiken. Vor einem halben Jahr haben die Weltgesundheitsorganisation WHO, das RKI (Robert Koch Istitut) und auch alle Spitzen-Virologen vor dem Tragen der Masken gewarnt. Ist das jetzt anders und warum? Und wenn ich nachsehe, welche Studien vorliegen, die den Nutzen konkret belegen, so kommen immer (Modell-) Studien zum Vorschein, die mit realen Verhältnissen vor und in meinem Mund wenig zu tun haben.
  • Sehe ich mir den Verlauf der Infektionen über die Zeit an, so müsste eigentlich der Zeitpunkt der Einführung der Maskenpflicht deutlich sichtbar sein. Das ist aber nicht der Fall.
    Dies erzeugt bei mir Unbehagen und Skepsis und fordert geradezu auf, sich selbst zu informieren.

Wo und wie erfolgt eine erhöhte Ansteckung im Alltag?

Es wird fast einhellig beschrieben, dass besonders folgende Kriterien die Ansteckung fördern:

  • kleine Räume
  • schlecht durchlüftet, das heißt auch schlechte Luft.
  • längere Zeit (mehr als 15 Minuten) in ca 1m-Entfernung zum Infizierten (siehe auch Corona-App)
  • eine hohe Virenlast (kleine Räume) wird den Krankheitsverlauf gefährlicher machen und damit dauerhafte Schäden oder sogar den Tod begünstigen

Was erzeugt die Maske für den Träger ?

  • Der Raum vor den Atmungsorganen Nase/Mund wird eng begrenzt.
  • Die Lüftung ist sehr schlecht.
    Die Luft im Raum zwischen Maske und Mund ist so schlecht, schlechter geht es nicht. Denn all das, was der Körper ausatmen will, sind allesamt Abfallprodukte. Es ist nicht nur das erhöhte CO2.
  • Die CO2-Werte unter einer Maske sind absolut gesundheitsschädlich.
    https://youtu.be/es3kC6mS-LQ
    Der Grenzwert der Gesundheitsschädigung wird um das 10-fache überschritten.
  • Es gibt einen merklichen Widerstand beim Ein-und Ausatmen, der das benötigte Luftvolumen (Sauerstoff) begrenzt.
  • Wenn ich selbst infiziert bin, und dies noch nicht weiß, so atme ich die Viren, die der Körper natürlicherweise nach außen abgeben will, zum Teil wieder ein. Im Raum vor dem Mund, besonders an der Maske selbst wird das Konzentrat an Viren immer höher. 16 mal in der Minute passiert dies, so oft atmen wir ein und aus.
    Wie beim CO2 auch schädige ich meinen Körper.
  • Beispiel bei einem Einkauf im Supermarkt: Ich werde normalerweise keinen fremden Kunden 15 Minuten lang in weniger als 1m-Abstand folgen. Also besteht laut RKI auch keine Gefahr der Infektion (siehe auch Corona-App). Für die Zeit des Einkaufes aber atme ich meinen eigenen Körper-Abfall immer wieder ein, gegebenfalls mit eigener erhöhter Virenlast, eine halbe Stunde lang oder mehr.
    Soll ich das verstehen oder wer kann das verstehen? Offenbar keiner, denn sonst gäbe es keine Strafandrohungen.

Ergebnis der beiden obigen Betrachtungen:

  • Es wird so sein, dass ein Teil der natürlicherweise ausgeatmeten Virenlast in der Maske hängen bleibt. Damit werden andere Menschen weniger belastet. Wieviel Entlastung erfolgt, kann ich anhand der Infektionsverläufe nicht ablesen. Es gibt keinen ablesbaren Effekt in den Verläufen der Fallzahlen. Wer von den Verantwortlichen einen solchen Effekt in den Verläufen der Fallzahlen kennt, möge mir dies mitteilen. Der schwedische Chef-Virologe ist aktuell davon überzeugt, dass die Wirkung sehr gering ist. Ähnliche Mitteilungen gibt es von Finnland. Und solide wissenschaftliche Untersuchungen gibt es nicht. Warum nicht? Die Modell-Studien, die von Politikern vorgetragen werden und von den Medien immer wieder veröffentlicht werden, sagen eigentlich nichts Wesentliches und Belastbares aus,
  • Gleichzeitig gefährde ich mich selbst durch das Tragen einer Maske in erheblichen Maße, auch wenn ich nicht infiziert bin.
    Unser Körper hat drei Wege, um Abfallprodukte wieder abzugeben: flüssig (Urin), fest (Kot), und gasförmig (Atem). Käme jemand auf den Gedanken, zum Beispiel vom Urin einen Teil wieder in sein nächstes Bier zu schütten? Diese Frage beantwortet meine Einschätzung über die Wirkungsweise der Maske. Die eigenen Abfallprodukte wieder dem eigenen Körper zuzuführen, ist mit Sicherheit schädlich und nicht nur „unangenehm“. Und das in gesundem Zustand. Wie lange soll das gut gehen? Was passiert dabei mit meiner so wichtigen Immunität in meinem Alter von 75 Jahren, die ich brauche, wenn ich mich wirklich anstecke?
  • Wenn ich mich tatsächlich infiziert habe, so erhöhe ich durch das Tragen einer Maske mit der erhöhten Viren-Last meine Gefährdung für einen schweren Verlauf der Krankheit. Warum gibt es darüber keine Studien? Diese wären doch sehr viel einfacher durchzuführen?
    Jetzt, wo der Schulunterricht beginnt und die Maskenpflicht auch dort durchgesetzt werden soll, soll eine Untersuchung (keine Studie) darüber stattfinden. Ist das Problem für die Alteren nicht viel dringender?

Meine Entscheidung für mich:

Ich werde eine Maske nur tragen, wenn ich mich selbst schützen will, zum Beispiel bei Arbeiten mit viel Staub.
Wenn ich in die Nähe von Infizierten bewußt kommen sollte (zum Beispiel bei einem Besuch von nahen Verwandten), werde ich mich ebenfalls mit einer Maske schützen. Und in jedem Falle werde ich eine Maske wählen, die der Gefährdung angepasst ist. Die Alltagsmaske taugt für die meisten Fälle nicht.
Durch Verbote, die strafbewehrt sind, machen die Verantwortlichen klar, dass sie keine überzeugenden und belastbaren Begründungen für ihre Entscheidungen gegeben haben und kein Vertrauen zu den Bürgern haben,
Wie soll ich als Bürger dann Vertrauen zu den Verantwortlichen entwickeln können?
Wen wähle ich bei der nächsten Wahl?


Gerade dieser letzte Absatz ist in großem Maße für die Gesellschaft schädlich. Kein Verantwortlicher haftet für seine Entscheidungen, denn im Infektionsgesetz steht, dass kein Bürger eine Maske tragen muss, wenn er aus medizinischen Gründen oder aus „sonstigen“ Gründen das Tragen der Maske nicht verträgt.

Aus wikipedia


Risiken bei Covid-19

18. 6. 2020: Blutgruppe beeinflusst Corona-Verlauf

Die Ursachen für die sehr unterschiedlichen Verläufe sind noch weitgehend unklar, doch ein wichtiger Faktor könnte die Blutgruppe sein, wie ein internationales Forscherteam im „New England Journal of Medicine“ berichtet. 
Patienten mit der Blutgruppe A hatten ein besonders hohes Risiko für Atemprobleme im Zuge einer Covid-19-Infektion, solche mit der in Deutschland ebenfalls gängigen Blutgruppe 0 waren dagegen besser geschützt. In Deutschland haben 43 Prozent der Menschen Blutgruppe A, 11 Prozent Blutgruppe B, 5 Prozent Blutgruppe AB und 41 Prozent Blutgruppe 0.
Quelle Sächsische.de vom 18. 6. 2020

Medikamente

01. 07. 2020 USA kauft Bestände von Remdesivir auf

Die US-Regierung  hat einem Bericht des Guardians zufolge die weltweiten Bestände des Medikaments Remdesivir aufgekauft. Demnach habe die Regierung etwa 500.000 Dosen des Medikaments, erworben. Das entspricht offenbar in etwa der weltweiten Produktion bis Ende September und bedeutet wohl, dass kein anderes Land das Mittel während der nächsten drei Monate kaufen kann.

Quelle: Merkur.de

25. 6. 2020 Remdesivir soll in Europa zugelassen werden

EU: Ärzte können demnächst das Medikament, das den Markennamen Veklury erhalten soll, verschreiben, (sobald es von der Europäischen Kommission genehmigt wurde, was nächste Woche geschehen soll). 
Für bestimmte Patienten Patienten mit schwerer Atemwegssymptomatik ist es gut geeignet. Sofern nur eine Sauerstofftherapie benötigt wird, könnten Patienten bald mit Remdesivir behandelt werden. Allerdings helfe Remdesivir wohl nicht bei Patienten mit extrem schwerer Lungenbeteiligung, die eine künstliche Beatmung erforderlich macht.
Eine internationale Studie mit über 1000 Teilnehmern hatte Ende April gezeigt, dass Remdesivir bei Covid-19-Patienten die Zeit bis zu einer Genesung im Schnitt um vier Tage verkürzen kann – von 15 auf elf Tage.

Quelle: tagesschau.de

23. 6. 2020: Dexamethason soll gesteigert produziert werden.

WHO: Die Nachfrage nach Dexamethason ist bereits gestiegen. Glücklicherweise handle es sich um ein günstiges Medikament, das weltweit an vielen Orten hergestellt werde. Er sei daher zuversichtlich, das sich die Produktion beschleunigen lasse.

Das Bundesgesundheitsministerium sah trotz der aus Forschersicht positiven Studienergebnisse in der vergangenen Woche noch keinen Grund, sich mit dem Medikament zu bevorraten. Zunächst solle die Studie geprüft werden, sagte ein Ministeriumssprecher. Er verwies zum darauf, dass die Studie derzeit „noch nicht einmal veröffentlicht“ sei.

19.6.2020: Krebsmedikament Ruxolitinib wirkt bei Covid-19

Wissenschaftler der Universität Marburg berichteten von der erfolgreichen Behandlung einer 65-jährigen Covid-19-Patientin mit Ruxolitinib, einem Krebsmedikament. Nach einer Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2* musste die Patientin auf einer Intensivstation mit einem Beatmungsgerät beatmet werden. Nach der Gabe des Krebsmedikaments hätten sich Atmung und Herzfunktion bei der Mittsechzigerin rasch wieder verbessert. Die Virusvermehrung reduzierte sich gleichzeitig.
Die Frau ist offenbar kein Einzelfall. Den Angaben zufolge wurden mehrere Corona-Patienten mit dem Krebsmedikament Ruxolitinib erfolgreich behandelt. 
Jetzt genehmigte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte eine klinische Studie, in der die Wissenschaftler den Einsatz von Ruxolitinib gegen Lungenversagen durch Covid-19* untersuchen wollen.

Quelle: Merkur.de

17. 6. 2020: Dexamethason als Medikament

WHO feiert „Durchbruch“ im Kampf gegen Covid-19
Zumindest für schwere Fälle von Covid-19 gibt es jetzt Hoffnung. Das Medikament ist günstig und gut verfügbar. Der Entzündungshemmer Dexamethason verringere nachweislich die Sterblichkeit von Covid-19-Patienten.
Bei dem Entzündungshemmer Dexamethason handle es sich um das erste Mittel, das die Sterblichkeit von Covid-19-Patienten verringere, die auf Sauerstoff oder Beatmungsgeräte angewiesen seien.
In der Studie untersuchen Wissenschaftler die Eignung verschiedener bereits zugelassener Medikamente als Mittel gegen Covid-19. Insgesamt sind den Angaben zufolge mehr als 11.500 Patienten aus über 175 Kliniken in Großbritannien in die Studie aufgenommen. Der Dexamethason-Teil der Studie umfasste demnach 2104 Patienten, die für zehn Tage einmal täglich 6 Milligramm Dexamethason bekamen. 4321 Patienten dienten als Kontrollgruppe.
Wissenschaftler unter Leitung eines Teams der Universität Oxford hatten für die Studie das weithin verfügbare Medikament mehr als 2000 schwerkranken Covid-19-Patienten verabreicht. Demnach reduzierte Dexamethason die Sterblichkeit derer, die nur mit Hilfe eines Beatmungsgerätes atmen konnten, um 35 Prozent. Bei Menschen, die Sauerstoff verabreicht bekamen, sank die Sterberate immerhin um ein Fünftel.

Impfstoffe

1. 6. 2020: Deutscher Impfstoffkandidat zeigt erste gute Ergebnisse

Der Pharmariese Pfizer und die deutsche Biotech-Firma Biontech haben erste gute Ergebnisse ihres Corona-Impfstoffs veröffentlicht. Der Impfstoff befindet sich derzeit in einer sogenannten klinischen Phase-Eins-Studie. Das heißt, das Mittel wird zunächst an gesunden Freiwilligen getestet. Die Studie läuft noch, erste vorläufige Ergebnisse wurden nun als sogenanntes „Preprint“ veröffentlicht. Das bedeutet, die Ergebnisse wurden noch nicht von unabhängigen Forschern überprüft.

Laut dieser Studie hätten Probanden bereits Antikörper gegen die Oberfläche von Sars-Cov-2 gebildet. Solche Antikörper braucht es, um eine Immunantwort gegen das Virus zu bekommen – und im besten Fall immun gegen die Krankheit zu sein. Die Forscher verglichen die Antikörper-Konzentration der geimpften Freiwilligen mit der von Menschen, die eine Sars-Cov-2-Infektion durchlitten hatten. Durch den Impfstoffkandidaten sei eine ähnliche Konzentration erreicht worden, heißt es in der Veröffentlichung.

Ob eine solche erhöhte Antikörper-Konzentration auch tatsächlich, wie erhofft, eine Immunität schafft, muss noch in einer Phase-2-Studie mit deutlich mehr Freiwilligen getestet werden. Zunächst aber müssen Forscher, die keine Verbindung zu Pfizer oder Biontech haben, überprüfen, ob die nun vorgelegten Ergebnisse plausibel sind. 

Quelle:: https://www.saechsische.de/

Erste klinische Studie zu Corona-Impfstoff in Deutschland zugelassen

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat erstmals in Deutschland eine Zulassung für die klinische Prüfung eines Impfstoff-Kandidaten gegen das Coronavirus erteilt. Das Mainzer Unternehmen Biontech erhält demnach die Genehmigung, seinen Wirkstoff zu testen, wie das PEI am Mittwoch mitteilte. Das PEI ist das deutsche Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel und damit die zuständige Behörde. Biontech zufolge soll es Tests an etwa 200 gesunden Freiwilligen geben.
Seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie sind nach Angaben des Verbands forschender Arzneimittelhersteller mindestens 80 Impfstoffprojekte angelaufen, vier Wirkstoffe werden demnach bereits in klinischen Studien in China und den USA getestet.
Quelle: Süddeutsche Zeitung

Tuberkulose-Impfstoff könnte das Immunsystem verbessern

Ein Tuberkulose-Impfstoff des Max-Planck-Instituts könnte das Immunsystem so stärken, dass es Covid-19 besser bekämpfen kann. Eine Studie mit 1000 Ärzten, Pflegern und Sanitätern soll in Kürze starten
Studien an Mäusen kamen laut Max-Planck-Gesellschaft zu dem Ergebnis, dass der Impfstoff vor Virusinfektionen schützen kann. VPM 1002 soll ein gentechnisch verbessertes BCG und damit wirksamer sein.
Quelle: ntv 22-04-2020

Impfstoff-Tests bereits in den USA und China und in Oxford

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 Die aktuelle Situation mit COVID-19 zeigt, wie wichtig ein Impfstoff wäre, der im Notfall rasch hergestellt werden könnte. 2 Forscherteams haben inzwischen die ersten klinischen Tests zu 2 MERS-Impfstoffen abgeschlossen.

Beide Impfstoffe benutzen ein harmloses Virus als Vehikel. In der Arbeitsgruppe um Sarah Gilbert von der Universität Oxford handelt es sich um die Variante ChAdOx1 eines bei Schimpansen kursierenden Adenovirus, das nicht in der Lage ist, sich zu replizieren. Es wurde mit dem Spike-Protein des MERS-CoV ausgestattet.

 Hamburg und Oxford − Während dringend nach einem effektiven Impfstoff gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2 gesucht wird, haben sich 2 Impfstoffkandidaten gegen das verwandte MERS-CoV in Phase-1-Studien als sicher erwiesen. Die in Lancet Infectious Diseases (2020; DOI: 10.1016/S1473-3099(20)30248-6 und 30160-2) publizierten Ergebnisse dokumentieren auch eine Immunantwort gegen das Virus.
Das Team um Marylyn Addo vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) benutzt einen Impfstoff auf der Basis des modifizierten Vaccinia-Ankara-Virus (MVA), das ursprünglich als Pockenimpfstoff entwickelt wurde. Zum Umbau in einen MERS-Impfstoff wurde es ebenfalls mit dem Spike-Protein von MERS-CoV ausgerüstet.

Die beiden Impfstoffviren sind als sicher bekannt. Ob dies nach der Ausstattung mit dem Spike-Protein immer noch der Fall ist, wurde in den beiden Phase-1-Studien geprüft. In Oxford erhielten 24 gesunde Probanden eine einmalige Impfung, wobei zunehmend steigende Dosierungen erprobt wurden. In Hamburg wurden 26 gesunde Probanden geimpft, wobei hier 2 Impfungen vorgesehen waren. Auch hier wurde die Impfdosis im Verlauf der Studie langsam gesteigert, um eventuelle Grenzen der Verträglichkeit zu erkunden
Quelle: Äerzteblatt.de.

Maßnahmen und Wirkungen Covid-19

Viren werden durch UV-Strahlung abgetötet (24. 5. 2020 Merkur.de)

  • In einem Labor in Frankfurt wurde die Bestrahlung von Coronaviren mit Geräten des Gräfelfinger Unternehmens Dr. Hönle AG getestet.
  • Die Viren wurden mit UVC-Entladungslampen sowie UV-LED bestrahlt.
  • Die Abtötungsrate des Virus lag bei 99,4 Prozent – die Ergebnisse der Tests könnten weitreichende Folgen haben.

(Mein) Corona-Lagebericht als 75-Jähriger-Teil 1

Am Von Winfried Senger In AllgemeinMedizin

Mein Name ist Winfried Senger
Ich wohne in Fellingshausen,, bin 75 Jahre alt und zähle damit statistisch gesehen zur Corona-Risiko-Gruppe.
Bin ich wirklich durch das Virus besonders bedrohl? Muß ich durch verordnete Maßnahmen beschützt werden? 
Die Antwort ist für mich sehr wichtig und deshalb entsteht eine Reihe von Beiträgen zu dieser Frage, die mir eine Antwort geben können.
Im Biebertaler-Bilderbogen bearbeite ich seit Anfang März die Inhalte zum aktuellen Virus sehr intensiv und aktualisiere laufend die Zahlen.

Meine Überzeugung: Wir alle werden als Gemeinschaft diese Herausforderung bestehen,
wie wir alle anderen Herausforderungen seit 300 000 Jahren vorher auch überstanden haben.
Ich hoffentlich auch.

Ob danach alles anders sein wird, wie es von den Politikern gesagt wird, davon bin ich nicht überzeugt. Anders wird es werden, ein wenig ja, aber wirklich im Kern sehr viel positiver?
Wo ist derzeit das Problem „Klimawandel“? Es existiert immer noch und auch Viren gab es immer schon.
Es wäre natürlich sehr gut, wenn die gesundheitlichen Aspekte wie Pflege und Schutzmaterial schnell hochgefahren werden. Das wusste man aber auch schon vorher. Genauso wie bei dem Problem des Klimawandels. Und das sind nicht alle Probleme, die unsere Gesellschaft hat.

Insbesondere befürchte ich aber Versuche der Politik, unverhältnimäßige Einschnitte in Bürger-Rechte einzuführen, wie sie bereits jetzt geschehen sind. Und ich sehe eine sehr enge Verknüpfung zu den Medien.
Dies geschieht immer mit der Begründung, Leben zu retten oder Gefährdete zu schützen. Ich bin vom Alter her jemand, der zur Risiko-Gruppe gezählt wird.
Aber bin ich wirklich so gefährdet? Werde ich dazu gefragt?
Sind es nicht vielmehr vor allem jene Personen, die Vorerkrankungen hatten?
Wenn man alle Menschen, die bereits einen großen Teil ihres Lebens hinter sich haben und sehr viel Lebenserfahrung gesammelt haben, zwangsweise isolieren würde, damit sie nicht infizieren können, so empfinde ich bereits die Diskussion darüber als Katastrophe.
Wer führt solche Diskussionen? Doch nicht die Älteren, obwohl dies es betrifft. Dies sollte aber stattfinden.

Die Lehren, die jetzt und in Zukunft zu ziehen wären, werden mit Sicherheit wieder intensiv diskutiert.
Die Ergebnisse von diesen Diskussionen werden aber ganz andere sein, denn mit der Zeit verfliegen die Ängste.

Allgemeines Fazit jetzt aktuell:
Wir müssen immun gegen den Virus werden. Und dies wird gelingen, entweder durch eine Impfung oder dadurch, dass wir selbst die Krankheit durchleben. Solange kein Impfstoff vorhanden ist, sind die Verbreitungswege des Virus vorsorglich so gering zu halten, damit eine Überforderung der Kliniken nicht befürchtet werden muss.
Aus den Zahlen der Neuinfektionen in den letzten Monaten kann man ablesen, dass diese stark zurückgegangen sind, auch ohne Mundschutz, offenbar vor allem durch Abstand halten Jetzt werden die Alltags-Mundschutz-Masken vorgeschrieben. Die Nebenwirkungen des Alltags-Mundschutzes sind derzeit aber noch gar nicht diskutiert worden. Es gibt sie aber.

Persönliches Fazit: Ich fühle mich derzeit persönlich nicht mehr bedroht als durch die Gefahren anderer Infektionen oder durch das Unfallrisiko im Haushalt oder auf der Strasse.
Die derzeitigen Einschränkungen betreffen mich zum Glück kaum, da ich am Rande eines Dorfes lebe, von dem ich lediglich vom Hörensagen von einem einzigen Corona-Infizierten Kenntnis habe.
Warum wird von den Gesundheitsämtern nicht auch die Anzahl der Infizierten in der Gemeinde bekanntgegeben? Das ist doch der eigentliche persönliche Lebensraum. Der Datenschutz, der von einem Landrat im Frankfurter Raum als Grund genannt wurde, kann es nicht sein. Sonst dürften überhaupt keine Zahlen veröffentlicht werden.
Die Lockerungen, die derzeit begonnen werden, könnte man als guten Test nehmen, welche Schutzmaßnahmen wirklich nötig sein werden, da in unterschiedlichen Regionen unterschiedliche Maßnahmen gelten. Ds wäre gut so! Leider haben jetzt alle Länder den Mundschutz verordnet. Gleichzeitig können neue Läden aufmachen usw.
In 10 Tagen, nicht erst in 14 Tagen, wissen wir mehr. Dann können wir aber nicht mehr zuordnen, auf welche Maßnahme welche Reaktion erfogte. Damit geht die Möglichkeit verloren, zu prüfen, ob eine Maskenpflicht besseren Infektionsschutz bringt. Denn die Experten, auch Prof. Dr. Drosten, haben zu Beginn der Pandemie noch die Schutzwirkung der Masken verneint. Auch heute wird mehr von der vom psychologischen Bedeutung der Masken gesprochen. Und es werden vor Gefahren bei lässiger Behandlung der Masken gewarnt. Ein Schutz, der vor allem auf Psychologie besteht, ist in Wirklichkeit kein Schutz ,Er kann auch gefährlich sein, da er einen Schutz vorgaukelt. Dies Zhema möchte ich für mich in einem weiteren Teil der Serie hinterfragen.

Es folgen weitere Beiträge::

  • Interpretation der zeitlichen Infektionsverläufe
  • Wer ist gefährdet und wer gefährdet wen?
  • Alltagsmasken: „Zu Risiken und Nebenwirkungen“ fragen Sie – ???
  • ……….

Quellen: Robert-Koch-Institut, Johns-Hopkins-Institut, Medien-Berichte, eigene Elelebnisse