Die Maske und ihre Auswirkungen

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Die wichtigste Wirkung der Maske – in Bezug auf die Übertragung von infektiösem Material – ist die Vergrößerung des Abstandes zwischen Menschen. Die möglicherweise infektiöse Atemluft trifft also bei größerem Abstand in nicht so hoher Konzentration beim Gegenüber auf. Die Gefahr der Ansteckung wird verringert. Es gilt hier aber auch zu bedenken, dass es keine Wirkung ohne Nebenwirkung gibt.

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Bild: Gießener Anzeiger vom 17.9.2020

Möglicherweise war sich der Autor dieser Illustration nicht im Klaren darüber, was er hier insbesondere mit der oberen Zeichnung deutlich macht:
Eine Alltags-Maske mag unter Umständen andere schützen, man selbst aber bringt sich möglicherweise, insbesondere bei schon bestehender Vorbelastung, in höhere Gefahr.
Das hat, was manche als Ermüdungs- und Konzentrationsstörungen oder Kopfschmerzen bei langem Mund-Nasenschutz-tragen kennen, mit der CO²-Rückatmung und der erschwerten Sauerstoffaufnahme zu tun, da man durch den Stoff gegen Widerstand atmet. Zudem schafft man sich hinter der Maske ein feuchtes Milieu, das einerseits zu Hautreizungen führt und andererseits ein feucht-warmes Wachstumsklima für Bakterien und Hefen bildet und auch Viren konzentrieren sich hinter der Maske – werden rückgeatmet.

KBV = Kassenärztliche BundesVereinigung

CO² = Kohlendioxid in der Raumluft

Seit dem 1858 gilt der von Pettenkofer vorgeschlagenen Richtwert von 1000 ppm (= 0,1 %) Kohlendioxid in natürlich belüfteten Innenräumen als unbedenklich für Menschen.
Konzentrationen zwischen 1000 und 2000 ppm (0,1 – 0,2 %) gelten als auffällig und Konzentrationen über 2000 ppm (> 0,2 %) als inakzeptabel. (Quelle: Umweltbundesamt)

Für Arbeitsplätze gilt ein oberer Grenzwert von 0,5 % Kohlenstoffdioxid Konzentration in der Luft.
Deshalb müssen alle industriellen Arbeitsplätze, an welchem mit Gas gearbeitet wird, mit entsprechenden CO² Sensoren ausgestattet werden.
In Klassenzimmern, Geschäften, öffentlichen Räumen wird üblicherweise, nach dem Prinzip der 3 Affen: nichts sehen, nichts hören, nichts sagen, nicht gemessen!

Lehrer sollten also auf Symptome bei sich und Schülern achten lernen:
Bei einer Konzentration ab 1,5 Prozent fällt das Atmen und Konzentrieren schwerer;
Schüler werden „müde“ oder reagieren mit Unruhe als Gegenregulation.
Ab einer Konzentration von 5 Prozent treten Schwindelgefühle und Kopfschmerzen auf.
Noch höhere Konzentrationen – z.B. durch eine offen Feuerstelle im Raum – können nicht nur zu Bewusstlosigkeit, sondern auch zum Tod führen.

Es ist unverständlich, wenn Masken vom Gesicht in die Tasche und zurück ins Gesicht wandern. Da kann man nur froh sein, dass es relativ wenig infizierte gibt, sonst wäre das Erkrankungsgeschehen bei einem Manifestationsindex* bei Covid-19 von 57 – 86 % deutlich umfangreicher.
(* Maßzahl, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine mit einem Erreger infizierte Person tatsächlich erkrankt)

Masken sind Einwegprodukte

Wegen der Ansammlung von infektiösem Material im Stoff sind Masken zum Einmalgebrauch gedacht!
Aus diesem Grund ist auch eine korrekte Handhabung wichtig. Zu leicht überträgt man mit den Fingern via Schmierinfektion ansteckendes Material in die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen.
Ansonsten besteht die Gefahr einer Selbstinfektion durch Rückatmung der nun konzentrationserhöhten Keime. (Anfang der Corona-Krise hatte das RKI deshalb von Masken abgeraten.)

Viele Alltagsmasken haben letztlich vornehmlich den psychologisch den Effekt, etwas tun zu können, statt sich ausgeliefert zu fühlen. Sie sind ein grober „Spuck- und Nießschutz“, neudeutsch: „spreding“ = streuen, und damit dennoch vermutlich hilfreich, um Tröpfcheninfektionen zu vermeiden. Die tragfähigen Daten dazu sind wenige und uneindeutig: siehe z.B.
https://www.quarks.de/gesundheit/was-man-ueber-schutzmasken-in-zeiten-von-corona-wissen-muss/

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/maske-gesundheitsbehoerden-coronavirus-1.4963751-2

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-09/atemschutzmasken-gesichtsschild-stoffmasken-ventil-sicherheit-schutz-ansteckung-coronavirus?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/113442/WHO-Studie-untersucht-Schutzwirkung-von-sozialer-Distanz-und-Mund-Nase-Schutz

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Die Porengröße bzw. -kleinheit eines Stoffes müsste kleiner sein als Viren, die 10 nm – 350 nm groß sind, oder um die um ein tausendstel größeren, zwischen 0,1 µm – 10 μm großen, Aerosole aufzuhalten. Außerdem müsste die Maske dicht anliegen, wenn kein Material entweichen soll.
Daher keine eindeutige Sicherheit, nur Vermutungen; Vermutungen, die unter Umständen Leben retten.

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So sehen die Phantasien aus.

Ob es so ist, weiß niemand.
Es liegen keine aussagekräftigen Untersuchungen vor,
das betont auch der Virologe Streeck (Okt. 2020).

Dennoch: Masken konzentrieren das, was der Körper eigentlich los werden will.
Ist die Konzentration an infektiösem Material hoch genug, kommt es zu Infektionen. Um davon allerdings krank zu werden, hängt einmal vom Virus und seiner Menge ab, wie auch von der eigenen Immunabwehr.

Daher, und weil es eine gewisse Einwirkzeit braucht, damit Viren wirksam werden können, erscheint es unlogisch, dass man auf Gängen, wo man sich nur kurz begegnet, Maske trägt, während man dort, wo man sich lange einer möglichen Virenlast in der Luft aussetzt – sei es in Schulbänken oder am Tisch in der Gastwirtschaft – keine Maske tragen soll oder muss.

Wie unsicher auch eine Maske ist, sieht man ganz praktisch z.B. am Beschlagen der Brille beim Ausatmen. Die feuchte Atemluft (Aerosole – und damit auch die daran gebundenen Viren), die in den allgemeinen Atemraum gelangen und schlagen sich z.B. am Glas der Brille nieder. Die Aerosole werden dann durch die Luftbewegung und die Braunsche Molekularbewegung im Raum verteilt.
Daher ist das Querlüften so wichtig, um die Viruslast in der Raumluft zu verdünnen.

Rein praktisch aber ist das Atmen gegen Widerstand anstrengend und wird als unangenehm empfunden. Der erhöhte Arbeitsaufwand ist zusätzlich an den abendlich gespürten Ermüdungserscheinungen beteiligt,

Im Extrem sehen wir das medizinische Krankheitsbild der Hyperkapnie*) – was zwar durch die Maske in der Regel nur in geringem Maße verursacht wird, aber bei strakt vorbelasteten Menschen eben doch eine Rolle spielen kann.
Wie es Menschen gibt, die durch eine chronische Minderfunktion ihrer Atmung eine dauerhafte Hyperkapnie aufweisen und daran angepasst sind, kommt es auch beim täglichen Maskentragen zu Gewöhnungseffekten. Dann nimmt man nach einer Weile die körperlichen Warnsignale nicht mehr wahr. Die Langzeitwirkungen der Sauerstoffunterversorgung und der erhöhten CO²-Belastung bleiben dennoch erhalten. Insbesondere bei Kindern ist kaum abzuschätzen, welche Auswirkungen auf die Entwicklung von Gehirn und Kind allgemein das chronische Tragen von Masken haben wird.


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