Die Maske und ihre Auswirkungen

Hier geht es um die körperlichen Seite der Auswirkungen,
über die psychischen und sozialen Wirkungen folgt ein weiterer Bericht.

Beitrag aus Focus: online
und eine „Gegendarstellung„, die sehr informativ ist

Die wichtigste Wirkung der Maske – in Bezug auf die Übertragung von infektiösem Material – ist der gefühlte und signalisierte Hinweis auf Vergrößerung des Abstandes zwischen Menschen.
Denn die möglicherweise infektiöse Atemluft trifft bei größerem Abstand in nicht so hoher Konzentration beim Gegenüber auf. Die Gefahr der Ansteckung, so die Annahme, wird verringert.
Es gilt hier aber auch zu bedenken, dass es keine Wirkung ohne Nebenwirkung gibt.

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Bild: Gießener Anzeiger vom 17.9.2020

Möglicherweise war sich der Autor dieser Illustration nicht im Klaren darüber, was er hier insbesondere mit der oberen Zeichnung deutlich macht:
Eine Alltags-Maske mag unter Umständen andere schützen, man selbst aber bringt sich jedoch möglicherweise – insbesondere bei schon bestehender gesundheitlicher Vorbelastung – in höhere Gefahr.
Das hat – was manche als Ermüdungs- und Konzentrationsstörungen oder Kopfschmerzen bei langem Mund-Nasenschutz-tragen kennen – mit der CO²-Rückatmung und der erschwerten Sauerstoffaufnahme zu tun, da man durch den Stoff gegen Widerstand atmet.
Zudem schafft man sich hinter der Maske ein feuchtes Milieu, das einerseits zu Hautreizungen führt und andererseits ein feucht-warmes Wachstumsklima für Bakterien und Hefen bildet und auch Viren konzentrieren sich hinter der Maske – werden rückgeatmet. Daher ist der Maskenwechsel bzw. das häufige waschen der Stoffmasken so wichtig.

Es ist zwar praktisch (denn wohin mit dem blöden Ding, wenn man es nicht im Gesicht trägt), aber unsinnig bis gefährlich, wenn Masken vom Gesicht in die Tasche und zurück ins Gesicht wandern.
Da kann man nur froh sein, dass es relativ wenig infizierte gibt, sonst wäre das Erkrankungsgeschehen bei einem Manifestationsindex* bei Covid-19 von 57 – 86 % deutlich umfangreicher.
(* Maßzahl, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine mit einem Erreger infizierte Person tatsächlich erkrankt)

KBV = Kassenärztliche BundesVereinigung

CO² = Kohlendioxid in der Raumluft

Seit dem 1858 gilt der von Pettenkofer vorgeschlagenen Richtwert von 1000 ppm (= 0,1 %) Kohlendioxid in natürlich belüfteten Innenräumen als unbedenklich für Menschen.
Konzentrationen zwischen 1000 – 2000 ppm (0,1 – 0,2 %) gelten als auffällig
und Konzentrationen über 2000 ppm (> 0,2 %) als inakzeptabel. (Quelle: Umweltbundesamt)
Für Arbeitsplätze gilt ein oberer Grenzwert von 0,5 % Kohlenstoffdioxid Konzentration in der Luft.
Deshalb müssen alle industriellen Arbeitsplätze, an welchen mit Gas gearbeitet wird, mit entsprechenden CO² Sensoren ausgestattet werden.
In Klassenzimmern, Geschäften, öffentlichen Räumen wird üblicherweise, nach dem Prinzip der 3 Affen: nichts sehen, nichts hören, nichts sagen, nicht gemessen!
Nicht gemessen aber wirkt in unserer Psyche so, als sei nichts da. So gehen wir übrigens bei den meisten Erregern vor, die eine Gefahr für Leib und Leben darstellen können. Wenn nichts gemessen, nichts getestet, nichts gemeldet wird, erfolgt kein Eintrag und wir gehen davon aus, dass alles OK sei (Unterschätzung der Problematik). Wirkungen sind jedoch da (siehe Covid-19), auch wenn wir nichts wahrnehmen, nichts messen, keine Tests durchführen! Die massiven täglichen Meldungen jedoch führen bei Vielen (weil das Fachwissen fehlt und von Spezialisten oft einseitig argumentiert wird) zu Unsicherheiten und zu einer Überschätzung der Gefahren, zu Angst und irrationalen Reaktionen.

Lehrer jedenfalls sollten auf Symptome bei sich und Schülern achten lernen:
Bei einer Konzentration ab 1,5 Prozent fällt das Atmen und Konzentrieren schwerer;
Schüler werden „müde“ oder reagieren mit Unruhe als Gegenregulation.
Ab einer Konzentration von 5 Prozent treten Schwindelgefühle und Kopfschmerzen auf.
Noch höhere Konzentrationen – z.B. durch eine offen Feuerstelle im Raum – können durch die hohe CO²-Konzentration im Raum nicht nur Bewusstlosigkeit auftreten; es kann sogar zum Tod führen.

Masken sind Einwegprodukte – Thema Hygiene

Wegen der Ansammlung von infektiösem Material im Stoff sind Masken zum Einmalgebrauch gedacht!
Aus diesem Grund ist auch eine korrekte Handhabung wichtig – bei der Herstellung, wie beim Gebrauch.

Allerlei Verschmutzungen (auch ansteckende Materialien) werden im täglichen Gebrauch leicht über die Atemluft oder mit den Fingern in die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen gebracht.
Unter einer Maske besteht zudem die Gefahr einer Selbstinfektion durch Rückatmung der im Stoff konzentrationserhöhten Keime. (Anfang der Corona-Krise hatte das RKI deshalb von Masken abgeraten.)

Viele Alltagsmasken haben letztlich vornehmlich den psychologisch den Effekt, etwas tun zu können, statt sich einem unsichtbarem Etwas ausgeliefert zu fühlen.
Die Maske dient also unter anderem unserer Affektregulierung. Nur dass Angst kein guter Ratgeber ist: das Streben nach Sicherheit in seiner übertriebenen Form, so wie wir es von Angstneurotikern kennen, verhindert letztlich die Teilhabe am Leben, statt Sicherheit zu schaffen.

Masken sind vor allem ein grober „Spuck- und Nießschutz“ und verringern grob: neudeutsch: „spreding“ = streuen. Denn es wird angenommen, die Mund-Nasen-Bedeckung sei hilfreich, um Tröpfcheninfektionen zu verringern; nicht: zu vermeiden.
Die tragfähigen Daten dazu sind wenige und uneindeutig: siehe z.B. die Sendung Quarks, die Süddeutsche Zeitung, die Zeit oder das Ärzteblatt
Denn die Porengröße bzw. -kleinheit eines Stoffes müsste kleiner sein als Viren, die 10 nm – 350 nm groß sind, oder noch engmaschiger, um die nur um ein tausendstel größeren, zwischen 0,1 µm – 10 μm großen, Aerosole aufzuhalten. Außerdem müsste die Maske dicht anliegen, wenn kein Material entweichen soll.

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Das ist jedoch in der Regel bei den Alltagsmasken – insbesondere bei den selbst gebastelten, nicht zertifizierten Masken – nicht der Fall.
Daher keine eindeutige Sicherheit, nur Vermutungen; allerdings – das ist nicht auszuschließen – Vermutungen, die unter Umständen Leben rettenwie sie unter Umständen auch Leben gefährden.
Nun sind die meisten Menschen nicht krank, so dass die „positiven“ Effekte zu überwiegen scheinen.

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So sehen die Phantasien aus.

Ob es so ist, weiß niemand.
Es liegen keine aussagekräftigen Untersuchungen vor,
das betont auch der Virologe Streeck (Okt. 2020).

Masken konzentrieren das, was der Körper eigentlich los werden will.

Für infektiöses Material gilt: ist die Konzentration hoch genug, kann es zur Infektionen kommen.
Ob man davon allerdings krank wird, hängt aber nicht nur vom Virus und seiner Menge ab, sondern auch von der eigenen Immunabwehr und den sozialen Umständen.

Daher, und weil es eine gewisse Einwirkzeit braucht, damit Viren wirksam werden können, erscheint es unlogisch, dass man auf Gängen, wo man sich nur kurz begegnet, Maske trägt, während man dort, wo man sich lange einer möglichen Virenlast in der Luft aussetzt – sei es in Schulbänken oder am Tisch in der Gastwirtschaft, im Büro oder daheim – keine Maske tragen soll oder muss.

Wie undicht und damit auch unsicher eine Maske ist, sieht man ganz praktisch z.B. am Beschlagen der Brille beim Ausatmen. Die feuchte Atemluft (Aerosole – und damit auch die daran gebundenen Viren), die in den allgemeinen Atemraum gelangen und schlagen sich z.B. am Glas der Brille nieder. Die Aerosole werden dann durch die Luftbewegung und die Luftbewegung im Raum verteilt oder von der Brille im Gesicht verschmiert.
Eine höhere Konzentration des infektiösen Materials in der Raumluft lässt sich durch Querlüften (verdünnen) reduzieren; anstecken kann man sich dennoch!
Es kommt eben auf die Zustände im Inneren des eigenen Körpers und auf die äußeren Umstände an.

Rein praktisch gesehen, ist das Atmen gegen Widerstand anstrengend und wird als unangenehm empfunden. Der erhöhte Arbeitsaufwand ist an den abendlich gespürten Ermüdungserscheinungen, Konzentrationsstörungen und/oder Kopfschmerzen beteiligt,
Im Extrem würden wir das medizinische Krankheitsbild der Hyperkapnie sehen – was zwar durch die Maske in der Regel nur in geringem Maße verursacht wird, aber bei stark vorbelasteten Menschen eben doch eine Rolle spielen kann.
Allerdings gibt es Menschen, die durch eine chronische Minderfunktion ihrer Atmung eine dauerhafte Hyperkapnie aufweisen und daran angepasst sind.
Auch beim täglichen Maskentragen kommt es zu Gewöhnungseffekten, so dass der Körper weniger spürbar mit Unbehagen rebelliert. Man nimmt dann einfach nach einer Weile die körperlichen Warnsignale nicht mehr wahr. Die Langzeitwirkungen der Sauerstoffunterversorgung und der erhöhten CO²-Belastung bleiben dennoch erhalten.
Insbesondere bei Kindern ist kaum abzuschätzen, welche Auswirkungen auf die Entwicklung von Gehirn und Kind allgemein das chronische Tragen von Masken haben wird. Ganz kleinen Kindern müssen die Sprache, Körpersignale und die Formen des Umgangs miteinander noch erlernen; ihnen fehlen nun wesentliche Entwicklungsmöglichkeiten: wegen der mangelnden Informationen, die über über den Gesichtsausdruck (Mimik), die vernuschelte Sprache und die Reduktion der empathischen Reaktionen. Denn es fehlen wichtige Eindrücke – ganz abgesehen von den durch Abstand erzeugten Effekten von fehlendem Körperkontakt, fehlendem Trost usw.
Aber auch alle anderen sind, sowohl über die Abstandsregel, als auch durch die Gesichts-Maske wesentlicher Elemente des menschlichen Austausches miteinander beraubt.
Damit fallen vielerlei Regulierungsmöglichkeiten unserer Affekte – und damit unserer Selbst – aus.
Stressbeförderte Affekte wie Angst und Aggression dominieren und behindern das rationale und kreative Denken.
Viele der Folgen werden wir erst etliche Zeit später und dann sehr langfristig feststellen, weil wesentliche Elemente unseres humanen Dasein verloren gegangen sein werden.
Gesundheit ist eben nicht nur das Fehlen von Krankheit oder körperlichen, sondern auch geistigen und sozialen Wohlergehens. (WHO, siehe Bundesgesundheitsministerium)