(Mein) Corona-Lagebericht als 75-Jähriger-Teil 1 (4/2020)

Am Von Winfried Senger In AllgemeinMedizin

Mein Name ist Winfried Senger
Ich wohne in Fellingshausen,, bin 75 Jahre alt und zähle damit statistisch gesehen zur Corona-Risiko-Gruppe.
Bin ich wirklich durch das Virus besonders bedrohl? Muß ich durch verordnete Maßnahmen beschützt werden? 
Die Antwort ist für mich sehr wichtig und deshalb entsteht eine Reihe von Beiträgen zu dieser Frage, die mir eine Antwort geben können.
Im Biebertaler-Bilderbogen bearbeite ich seit Anfang März die Inhalte zum aktuellen Virus sehr intensiv und aktualisiere laufend die Zahlen.

Meine Überzeugung: Wir alle werden als Gemeinschaft diese Herausforderung bestehen,
wie wir alle anderen Herausforderungen seit 300 000 Jahren vorher auch überstanden haben.
Ich hoffentlich auch.

Ob danach alles anders sein wird, wie es von den Politikern gesagt wird, davon bin ich nicht überzeugt. Anders wird es werden, ein wenig ja, aber wirklich im Kern sehr viel positiver?
Wo ist derzeit das Problem „Klimawandel“? Es existiert immer noch und auch Viren gab es immer schon.
Es wäre natürlich sehr gut, wenn die gesundheitlichen Aspekte wie Pflege und Schutzmaterial schnell hochgefahren werden. Das wusste man aber auch schon vorher. Genauso wie bei dem Problem des Klimawandels. Und das sind nicht alle Probleme, die unsere Gesellschaft hat.

Insbesondere befürchte ich aber Versuche der Politik, unverhältnimäßige Einschnitte in Bürger-Rechte einzuführen, wie sie bereits jetzt geschehen sind. Und ich sehe eine sehr enge Verknüpfung zu den Medien.
Dies geschieht immer mit der Begründung, Leben zu retten oder Gefährdete zu schützen. Ich bin vom Alter her jemand, der zur Risiko-Gruppe gezählt wird.
Aber bin ich wirklich so gefährdet? Werde ich dazu gefragt?
Sind es nicht vielmehr vor allem jene Personen, die Vorerkrankungen hatten?
Wenn man alle Menschen, die bereits einen großen Teil ihres Lebens hinter sich haben und sehr viel Lebenserfahrung gesammelt haben, zwangsweise isolieren würde, damit sie nicht infizieren können, so empfinde ich bereits die Diskussion darüber als Katastrophe.
Wer führt solche Diskussionen? Doch nicht die Älteren, obwohl dies es betrifft. Dies sollte aber stattfinden.

Die Lehren, die jetzt und in Zukunft zu ziehen wären, werden mit Sicherheit wieder intensiv diskutiert.
Die Ergebnisse von diesen Diskussionen werden aber ganz andere sein, denn mit der Zeit verfliegen die Ängste.

Allgemeines Fazit jetzt aktuell:
Wir müssen immun gegen den Virus werden. Und dies wird gelingen, entweder durch eine Impfung oder dadurch, dass wir selbst die Krankheit durchleben. Solange kein Impfstoff vorhanden ist, sind die Verbreitungswege des Virus vorsorglich so gering zu halten, damit eine Überforderung der Kliniken nicht befürchtet werden muss.
Aus den Zahlen der Neuinfektionen in den letzten Monaten kann man ablesen, dass diese stark zurückgegangen sind, auch ohne Mundschutz, offenbar vor allem durch Abstand halten Jetzt werden die Alltags-Mundschutz-Masken vorgeschrieben. Die Nebenwirkungen des Alltags-Mundschutzes sind derzeit aber noch gar nicht diskutiert worden. Es gibt sie aber.

Persönliches Fazit: Ich fühle mich derzeit persönlich nicht mehr bedroht als durch die Gefahren anderer Infektionen oder durch das Unfallrisiko im Haushalt oder auf der Strasse.
Die derzeitigen Einschränkungen betreffen mich zum Glück kaum, da ich am Rande eines Dorfes lebe, von dem ich lediglich vom Hörensagen von einem einzigen Corona-Infizierten Kenntnis habe.
Warum wird von den Gesundheitsämtern nicht auch die Anzahl der Infizierten in der Gemeinde bekanntgegeben? Das ist doch der eigentliche persönliche Lebensraum. Der Datenschutz, der von einem Landrat im Frankfurter Raum als Grund genannt wurde, kann es nicht sein. Sonst dürften überhaupt keine Zahlen veröffentlicht werden.
Die Lockerungen, die derzeit begonnen werden, könnte man als guten Test nehmen, welche Schutzmaßnahmen wirklich nötig sein werden, da in unterschiedlichen Regionen unterschiedliche Maßnahmen gelten. Ds wäre gut so! Leider haben jetzt alle Länder den Mundschutz verordnet. Gleichzeitig können neue Läden aufmachen usw.
In 10 Tagen, nicht erst in 14 Tagen, wissen wir mehr. Dann können wir aber nicht mehr zuordnen, auf welche Maßnahme welche Reaktion erfogte. Damit geht die Möglichkeit verloren, zu prüfen, ob eine Maskenpflicht besseren Infektionsschutz bringt. Denn die Experten, auch Prof. Dr. Drosten, haben zu Beginn der Pandemie noch die Schutzwirkung der Masken verneint. Auch heute wird mehr von der vom psychologischen Bedeutung der Masken gesprochen. Und es werden vor Gefahren bei lässiger Behandlung der Masken gewarnt. Ein Schutz, der vor allem auf Psychologie besteht, ist in Wirklichkeit kein Schutz ,Er kann auch gefährlich sein, da er einen Schutz vorgaukelt. Dies Zhema möchte ich für mich in einem weiteren Teil der Serie hinterfragen.

Es folgen weitere Beiträge::

  • Interpretation der zeitlichen Infektionsverläufe
  • Wer ist gefährdet und wer gefährdet wen?
  • Alltagsmasken: „Zu Risiken und Nebenwirkungen“ fragen Sie – ???
  • ……….

Quellen: Robert-Koch-Institut, Johns-Hopkins-Institut, Medien-Berichte, eigene Elelebnisse

Risiken von Infektionskrankheiten in Deutschland – Faktencheck (4/2020)

Infektionen können töten.
Daran erinnert die aktuelle auf den Namen Comid-19 getaufte Lungenerkrankung.

6 Infektionskrankheiten gelten als die tödlichsten in Deuschland:

Platz 6: Legionärskrankheit
Erreger: das Bakterium Legionella
2018 starben daran 63 Menschen daran

Platz 5: Tuberkulose
Erreger: das Bakterium Mycobacterium tuberculosis
2018 starben daran 129 Menschen daran

Platz 3: MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus)
Erreger: das Bakterium Staphylococcus aureus
allerdings: multiresistent gegen Antibiotika
2018 starben daran 184 Menschen daran

Platz 3: pseudomembranöse Kolitis (toxische Darmentzündung und Durchfallerkrankung)
Erreger: das Bakterium Clostridium difficile (das Zellgifte produziert)
2018 starben daran 649 Menschen daran

Platz 2: echte Grippe
Erreger: das Influenza-Virus
2019/20 starben daran 954 Menschen daran,
2017/18 allerdings ca. 25.000 Menschen,
1918-20 sogar ca. 25.000.000 Menschen – allerdings Weltweit


Platz 1: Lungenerkrankung
Erreger: SARS-CoV-2 = Covid-19-Virus
2020 starben daran (5.4.20) 1318 Menschen

Gegen Bakterien helfen derzeit noch Antibiotika.
Wegen des oft nicht sachgemäßen Gebrauchs und des exzessiven Einsatzes während der letzten Jahre (z.B. in der aktuellen Corona-Krise, im Haushalt oder in der Tiermast) gibt es immer mehr gegen Antibiotika resiste Keime. d.h. die Bakterien werden Widerstandsfähig gegen die Medikamente und überleben.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist image-6.png

Gegen Viren gibt es aktuell keine Medikamente – es muss symptomatisch behandelt werden; allerdings kann man sich impfen lassen, damit die eigene Immunabwehr das Virus erkennt und bekämpfen kann.
Da die Viren sich jährlich verändern, muss immer wieder ein neuer Impfstoff entwickelt und jede Saison geimpft werden.


Zum Vergleich: Die meisten Menschen in Deutschland sterben an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und an Krebs, gefolgt von Atemwegserkrankungen und Krankheiten des Verdauungstraktes. Infekte gehören zu den selteneren Todesursachen.
Bei den Krebsarten führt der Darmkrebs mit ca. 25.000 Toten pro Jahr, gefolgt vom Brustkrebs ca. 18.000 und Prostatakrebs mit ca. 17.000 Toten pro Jahr. Im Straßenverkehr starben 3.275 Menschen (2019); Mordopfer gab es 386 (2018).

Quellen: Bilder: Wikipedia;
Text: Dr. Roger Agne, Chefarzt Innere Medizin Dill-Kliniken Dillenburg – Wovor haben wir Angst? in: Gesundheits-Kompass Mittelhessen Nr. 2,
April 2020, 23. Jahrgang

Auch ältere Zahlen zeigen ein ähnliches Bild:

Quelle: Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Heft 52,
Sterblichkeit, Todesursachen und regionale Unterschiede,
Autorin: Elisabeth Gaber unter Mitarbeit von Manfred Wildner, S. 28
Herausgeber: Robert Koch-Institut, Berlin 2011


Gefährlichkeit von Covid-19 und Grippe (3/2020)

Im Bayrischen Rundfunk gibt es einen interessanten Beitrag, der aufzeigt, dass die zugrundeliegende Datengrundlage über die Todesrate der beiden Virus-Erkrankungen nicht die gleiche ist.
Im Beitrag von Ulrike Protzer vom Institut für Virologie der TU in München  kommt zum Ausdruck, dass es die Erfassungsmethoden so sehr unterschielich sind, dass man einen direkten Vergleich nicht so einfach darstellen kann. Die dargelegten Fakten sind jedoch sehr informativ.

17.03.2020, 14:46 Uhr

#Faktenfuchs: Was ist gefährlicher – Corona oder Grippe?

Die Frage, welcher Virus tödlicher ist, treibt viele um: Coronavirus oder die Influenza? Der #Faktenfuchs klärt die Frage mit Hilfe von zwei BR-Expertinnen.

Während wegen der Ausbreitung von Corona das öffentliche Leben in Bayern im Katastrophenfall deutlich eingeschränkt ist, stellen sich die Menschen weiter wesentliche Fragen zu dem Virus. Auf der Straße und im Netz taucht besonders häufig die Folgende auf: Was ist gefährlicher – Grippe oder Corona?

Wie hoch ist die Sterblichkeitsrate bei der Influenza?

Wie gefährlich eine Viruserkrankung ist, erklären Mediziner anhand ihrer Sterblichkeitsrate: die Rate der Todesfälle unter allen Virusinfizierten. Oder anders ausgedrückt, wie viele von allen mit einem bestimmten Virus Infizierten sterben. Bei den Influenza-Wellen jedes Jahr schätzt man eine Sterberate von 1 bis 2 Verstorbenen auf 1.000 Infizierte, das sind 0,1 bis 0,2 Prozent.

Ulrike Protzer vom Institut für Virologie der Technischen Universität München geht bei der Grippe – je nach Saison – von einer Sterblichkeit von Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden, von 0,5 Prozent bis acht Prozent aus. Die Sterblichkeit hängt vom jeweils zirkulierenden Virus ab und ist laut Protzer extrem altersabhängig.

Sterberaten werden unterschiedlich erhoben

Jedoch ist bei einem Vergleich der Sterberaten Vorsicht geboten. Die Zahlen werden nämlich unterschiedlich erhoben. Bei der Grippe nehmen Wissenschaftler die sogenannte Übersterblichkeit. Das heißt, sie schauen, wie viel Menschen mehr sterben während der Grippesaison als in den restlichen Monaten des Jahres. Aber im Fall von SARS-CoV-2 schauen sie die Sterblichkeit bei gesicherten Infektionsfällen an – das ist ein bedeutender Unterschied. Deshalb kann man die Zahlen nicht einfach vergleichen. Laut Ulrike Protzer jedoch sind sie so ähnlich wie bei einer durchschnittlichen Grippesaison.

In China scheint die Corona-Sterblichkeitsrate höher

Vor Kurzem hatte eine Auswertung in China ergeben, dass dort rund 2,3 Prozent der mit Sars-CoV-2 Infizierten sterben – das ist ein Schätzwert. Experten gehen aber davon aus, dass dieser zu hoch liegt, da viele milde Infektionen nicht mit in die Statistik einflossen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO – genauer von Bruce Aylward – nannte eine mögliche Sterblichkeitsrate in Chinas Regionen ohne das Epizentrum Hubei von 0,7 Prozent (also 7 Verstorbene pro 1.000 Infizierte).

In Deutschland verläuft die Krankheit oft mild

Aktuell kann niemand endgültig beantworten, ob diese Rate auch für europäische Länder gelten wird. Bei älteren Menschen mit chronischen Vorerkrankungen kann SARS-CoV-2 zu schweren Verläufen führen. Außerdem scheint die Krankheit für Frauen weniger gefährlich zu sein als für Männer. Dem Charité-Virologen Christian Drosten zufolge sprechen die Daten insgesamt dafür, dass Kinder deutlich seltener ernsthaft erkranken als Erwachsene, und auch dafür, dass Schwangere nicht besonders gefährdet sind.

„Wir haben viele milde Fälle“, sagte Drosten. Er nannte eine Sterblichkeitsrate bon 0,3 bis 0,7 Prozent der Fälle. Das heißt, dass von 1.000 Infizierten 3 bis 7 sterben. Mit einer weiteren Verbreitung des Virus werde die tatsächliche Rate allerdings eher sinken.

Laut Robert Koch-Institut (RKI) erkranken rund 15 von 100 Infizierten schwer, bekommen zum Beispiel Atemprobleme oder eine Lungenentzündung und brauchten intensiv-medizinisch Betreuung. Betroffen sind zumeist Menschen aus Risikogruppen wie Krebskranke in Chemotherapie, alte Menschen und solche mit Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder auf Diabetes zurückgehenden Organschäden. Eher selten sind hingegen Todesfälle etwa durch Atemstillstand, septischen Schock oder Multiorganversagen.

Wichtig für die Einschätzung der Gefährlichkeit ist auch, dass es bei der Grippe eine Impfung und im Zweifel Tamiflu als Medikament gibt, bei Corona hingegen bisher nicht. Vor der Influenza gibt es zudem einen gewissen Schutz, da ein Teil der Bevölkerung die Krankheit durchgemacht hat, bei Corona trifft das Virus auf diesbezüglich völlig ungeschützte Menschen.

Fazit

Eine eindeutige und endgültige Antwort auf die Frage, welcher Virus gefährlicher ist, gibt es derzeit noch nicht. Corona- und Influenza-Sterberaten werden unterschiedlich gemessen. Außerdem ist noch nicht klar, wie sich die Ausbreitung und die Zahl der Todesfälle des neuen Coronavirus entwickeln wird.

07. April 2020: Wir haben nach Veröffentlichung des Artikels die Prozentangaben zur Grippe von Ulrike Protzer vom Institut für Virologie der Technischen Universität München präzisiert.

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Quelle: https://www.br.de/nachrichten/wissen/faktenfuchs-was-ist-gefaehrlicher-corona-oder-grippe,RtUiWta

Impfstoff -Forschung – (6/2020)

17. 6. 2020: Corona-Impfstoff: CureVac erhält Zulassung – Tests an Menschen in Deutschland jetzt erlaubt

  • Um die Forschung nach einem Impfstoff gegen Corona* zu unterstützen, beteiligt sich der Bund am Tübinger Unternehmen CureVac.
  • Insgesamt 300 Millionen Euro investiert die Regierung und erhält dafür 23 Prozent der Unternehmensanteile.

Erste klinische Studie zu Corona-Impfstoff in Deutschland zugelassen

Grafik: quarks.de
  • 19. 5. 2020
  • Inzwischen sind bereits mehrere Impfstoffe Not-Zugelassen und andere zeigen gute Tesultate. Die Meldungen sind so vielfältig, dass es nur Sinn macht, zu berichten, wenn ein Mittel besonders herausfällt. Insgesamt sollen an40 Mittel geforscht werden, darunter auch ein Impfstoff aus Marburg.
    Hier können klinische Tests für Impfstoff gegen SARS-CoV-2 noch im September beginnen.

China hat die erste Phase einer klinischen Studie für einen Impfstoff begonnen. Einer Reihe von Freiwilligen sei bereits eine erste Impfung verabreicht worden

Die 108 Teilnehmer der chinesischen Studie im Alter zwischen 18 und 60 Jahren werden demnach in drei Gruppen getestet. Ihnen werden verschiedene Dosierungen des Impfstoffs verabreicht.
Die Testphase soll bis Ende des Jahres andauern.

CureVac: Impfstoff möglicherweise schon ab Herbst

Unterdessen forscht auch ein deutsches Unternehmen fieberhaft an einem Impfstoff: Der Chef des Tübinger Biotech-Unternehmens CureVac, Franz Werner Haas, hält nach eigenen Worten die Versorgung zehntausender Menschen mit einem Impfstoff bereits ab Herbst für möglich. In einer bereits bestehenden Anlage könnten „pro Jahr zwischen 200 und 400 Millionen Impfdosen“ gegen das Coronavirus produziert werden. Der erste Produktionsgang laufe bereits.

Quelle: n-tv , 23. 3. 2020

Sonderzulage für Verkäuferinnen (3/2020)

Oder sind Frauen im Dienstleistungsgewerbe immun gegen Corona-Viren?

In den letzten Tagen gab es in erheblichem Maße Zusagen der Bundesregierung zur finanziellen Absicherung der Reisebranche, der Banken und anderer Unternehmen. 80% der Bankkredite werden über die Kreditanstalt für Wiederaufbau abgesichert – also über unsere Steuern. Ich halte es für dringend erforderlich, Sonderzulagen auch für die Beschäftigten der Einzelhandelsgeschäfte zu zahlen, die trotz Krise ihre Arbeit ausführen.

Forderungen, die überwiegend Frauen im Dienstleistungsgewerbe wegen Corona höher zu bezahlen, gibt es nur von der Gewerkschaft ver.di für Gesundheitsberufe bzw. in einer Petition.  Von Verkäuferinnen ist nirgendwo die Rede. Sie sind es, die sich ungeschützt täglich an Millionen Kassen dem Virus aussetzen müssen. Immerhin wurden sie in der Rede der Bundeskanzlerin an die Nation gewürdigt.

Am 19. März ist in diesem Jahr der Equal Pay Day oder der „Tag der Entgeltgleichheit“. Damit wird im Kalender markiert,ab wann Frauen für ihre Arbeit bezahlt werden. Bis zum 18. März haben sie – gemessen am Lohn ihrer männlichen Kollegen – quasi ohne Bezahlung gearbeitet. Frauen erhalten auf das Jahr gerechnet 21% weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen.

2014 gab es in Deutschland 3 Millionen Beschäftigte im Einzelhandel. 75 % bzw. 2,25 Millionen waren Frauen, 900.000 geringfügig Beschäftigte. Das Durchschnittsgehalt betrug brutto pro Monat 1681,-€, nach 20 Jahren Berufserfahrung 1956,-€.

Die gegenwärtige Krise wird uns an einigen Stellen zum Umdenken und verändertem Handeln bringen. Es ist an der Zeit, endlich mal die Verkäufer/innen im Einzelhandel so zu bezahlen, dass sie davon leben und eine ausreichende Altersrente aufbauen können. Übrigens: Der Einzelhandel erwirtschaftete im Jahr 2014 einen Umsatz von 459 Milliarden €.

Auch wenn sich dieser Artikel nicht d i r e kt auf Biebertal bezieht: Auch in unserem Ort haben wir zum Glück noch viele Verkäuferinnen, deren Arbeit ich mal würdigen möchte.

Quellen: hr1 und Bertelsmann-Stiftung am 17.3.20; Giessener Allgemeine Zeitung vom 19. 03. 2020

https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2015/handel/handel-in-zahlen

https://www.lohnspiegel.de/verkaeufer-in-im-einzelhandel-13893.htm

https://www.verdi.de/presse/pressemitteilungen/+

Neues über Covid-19 (4/2020)

6. 4. 2020 Erstmals wurde für den vorangegangenen Tag, hier also für den 5. 4. 2020 kein neuer Corona-Fall gemeldet. Das muss nicht so bleiben, denn eine Schwalbe macht auch noch keinen Sommer.

27. 3 2020 Rund 2,8 Millionen dringend benötigte Atemschutzmasken sind am Freitagnachmittag für Hessen am Frankfurter Flughafen angekommen. insgesamt sind rund 12,7 Tonnen medizinisches Material in Empfang genommen worden.

28. 3. 2020 : Wuhan ist wieder frei
In der chinesischen Stadt Wuhan kehrt allmählich der Alltag zurück.. Die Einreise in die Hauptstadt der Provinz Hubei ist nun wieder erlaubt, während das Ausreiseverbot noch bis zum 8. April gilt.
Quelle: n-tv vom 28. 3. 2020, Foto wikipedia

27. 3. 2020 : Ein tragbares Gerät für einen Corona-Schnelltest präsentiert der US-Pharmakonzern „Abbott Laboratories“ . Das Gerät kann in einem mobilen Minilabor in nur fünf Minuten ein Ergebnis liefern . Das Gerät ist in den USA bis auf weiteres zugelassen.

Eine sehr gute und täglich aktuelle Information findet man unter
Wikipedia

Den täglich aktuellen Stand im Landkreis Gießen gibt es hier

Verfügungen des Landkreises Gießen (laufend aktuell)

30. Allgemeinverfügung vom 10. 4. 2021, gültig ab 11. 4. 2021

29. Allgemeinverfügung vom 31. 3. 2021, gültig ab 2. 4. 2021 0Uhr bis 21. 4. 202130

28. Allgemeinverfügung vom 27. 3. 2021, gültig ab 29. 03 bis 21. 04. 2021

25. Allgemeinverfügung vom 10. 3. 2021

24. Allgemeinverfügung vom 9. 3. 2021

23. Allgemeinverfügung vom 16. 02. 2021, gültig ab 18. 02. 2021

22. Allgemeinverfügung vom 26. 01. 2021, gültig ab 27. 01. 2021

21. Allgemeinverfügung vom 18. 01. 2021, gültig sofort

20. Allgemeinverfügung, gültig ab 11. 01. 2021

2021


Allgemeinverfügung vom 1. 12. 2020

Allgemeinverfügung vom 30. 10. 2020

Allgemeinverfügung vom 20. 10. 2020

Verfügung vom 15. 10. 2020

Allgemeinverfügung Sperrzeit (15.10.2020)

Allgemeinverfügung Schulen

Status der täglichen Neuerkrankungen und mehr ….

Die untenstehen Zahlen wurden seit dem 1.März 2020 täglich aktualisiert. Dadurch ist in der Redaktion auch ein langfristiges Verständnis darüber erstanden, was sich durch die Zahlen ausdrückt. Auch die Beiträge, die in dieser Seite veröffentlicht werden, sind durch eigene Kompetenzen geprägt.

Inhalte, aktualisiert: 17. April 2021 – 11:40

14.04.2021 Offener Brief an den Bundestag, zwei Stimmen der Vernunft

Die Fallzahlen des letzten Monats laut RKI

Patienten auf der Intensiv-Station (RKI)
Todesfälle (JHU)

Hinter den unterstrichenen Texten befinden sich Weiterverlinkungen

17.04.2021 Landkreis beschleunigt Impftermin-Vergabe
14.04.2021 Offener Brief an den Bundestag, zwei Stimmen der Vernunft
11.04.2021: Landkreis ermöglicht raschere Impftermine mit Astrazeneca-Impfstoff
11.04.2021: Neue Aufenthaltsbeschränlungen für bestimmte Orte
06.04.2021 31 Hausarztpraxen im Landkreis Gießen bieten Corona-Schutzimpfungen im Pilotprojekt an
29.03.2021 NEUE APP: „darfichdas?“, Welche Regeln und Gesetze sind in in deiner Region gerade gültig?
25.03.2021 28. Allgemeinverfügung, gültig vom 29. 03. bis 21. April 2021
25.03.2021 KURZINFO: Neues Testzentrum des DRK in Biebertal (im Bürgerhaus)
ab Montag, 7 Tage die Woche, Anmeldung zum SchnellTest
24.02.2021 Info zur Registrierung für die 2. Impfgruppe und hier die Registrierung


tägliche Aktualisierung bis ca. 13 Uhr, ( Zahlen vom RKI und LKGI)
sowie eigene Berechnungen der 7-Tagesmittel

Biebertal: aktuelle Fälle: 33 gestern 27 (bei ca. 10800 Einwohnern)
Inzidenz Biebertal: 249 gestern 209 (diese Zahl ist wegen der geringen Fälle wenig aussagekräftig)
Inzidenz Landkreis GI laut LKGI: 180, gestern: 244
Inzidenz Landkreis GI laut RKI: 201, gestern 201
Neue Zahlen für den Landkreis und für Biebertal kommen immer erst am Nachmittag 15 Uhr, werden daher erst am nächsten Tag übernommen). HIER können Sie selbst nachsehen.

Landkreis Gießen: 71
gestern: 180
7-Tagesmittel: 102
gestern: 107
im Krankenhaus: 56 (+2)
verstorben: 337 (+0)


Deutschland R-Faktor

7-Tagesmittel : 1,24
gestern: 1,11


Hessen: 1533
7-Tagesmittel: 1268
gestern: 1275

Deutschland: 23804
gestern: 25831
7-Tagesmittel: 16980
gestern: 17830


Landkreis Gießen

mit Informationen über die Verteilung der Fälle in den Kommunen


Aktuelle Zahlen des Robert-Koch-Institut

Täglicher Lagebericht des Robert-Koch-Institutes (156.04. 2021)


https://ourworldindata.org/coronavirus

Mit dieser Plattform hat man die Möglichkeit die Zahlen für alle Länder gezielt auszuwählen und zu bewerten. Das Portal hat Informationen für sehr viel Viren und deren Bekämpfung. Allerdings ist das Portal in Englisch gehalten. Ansonsten das Beste, was mir bisher begenet ist.


In den folgenden Abschnitten findet man sehr viele Informationen:

Diese braucht man, wenn man sich selbst ein Bild der Lage machen möchte
und nicht nur von den offiziellen Informationen abhängig sein will.


Mein Fluglehrer hat mir vor 30 Jahren einen Satz mitgegeben,
den ich für mein eigenes Leben übertragen habe:
Er sagte mir zu Beginn der Flugausbildung:
„Winfried, denke immer daran: DU fliegst das Flugzeug, nicht das Flugzeug fliegt dich.“
Übertragen auf Corona bedeutet dies :

Nicht die Regierung kann mich beschützen, das kann nur ich selbst !

Ich empfinde es bedauerlich, dass die Verntwortlichen so wenig Vertrauen in ihre Bürger haben.
Dabei haben die Bürger zu Beginn der Pandemie bewiesen, dass sie richtig aus ihrer persönlichen Lebenserfahrung handeln,

Sie haben Abstand gehalten, wie uns unsere Lebenserfahrung lehrt, von Kindauf bis ins Alter. Das war und ist ausreichend!
Die Infektionskurve ging schon abwärts, bevor Verordnungen die Grundrechte enschränkten
.

Auch in dieser 2. Welle Ende Oktober 2020 habe ich den Eindruck, dass die Bürger aus eigener Verantwortung bereits vor den Maßnahmen der Regierung ihre persönlichen Kontake verringern. Die Maßnahmen der Regierung sollten sich erst Mitte November in den Zahlen widerspiegeln. – Das ist aber nur das Gefühl des Autors dieser Seite



22. 09. 2020: Plädoyer für einen rationalen Umgang mit dem Virus
Dr. Elke Heidrich-Lorsbach und Michael Lorsbach
Diesen offenen Brief richten wir vor allem an politische Entscheidungsträger und Medienschaffende, aber auch an alle anderen Bürger

28. 7. 2020 Zeitung Handelsblatt: „Arzte und Kliniken meldeten für 400 000 Beschäftigte Kurzarbeit an.“ Handelsblatt.

War es nicht so, dass die Grundrechtsbeschränkungen nur deshalb beschlossen wurden, damit die Infektionskurve abflacht und das Gesundheitssystem nicht überlastet wird ????

24. 07. 2020: Informatives Portal: n-tv.de/thema/corona-krise / gut aufbereitet aus RKI-Daten

15. 07. 2020: Informatives Portal: ourworldindata.org/ nicht nur für Corona

Für Deutschland gibt eine besondere Information (englisch) : https://ourworldindata.org/covid-exemplar-germany

15. 07. 2020: Informatives Portal: info-k.de
07. 07. 2020: Ärzte für Aufklärung – Initiative gestartet

29. 6. 2020: Ein sehr kritisches Interview zu den aktuellen staatlichen Einschränkungen
https://www.youtube.com/watch?v=la2_qj-MTFE
Prof. Bhagdi ist nicht mehr im Staatsdienst und ist deshalb frei in seiner Meinung.


Täglicher Lagebericht des Robert-Koch-Institutes (06. 08. 2020)

Mehr Zahlen und Interpretationen

Die folgenden Beiträge sind nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Sie stellen die Situation in der ersten „Welle“ dar.
Für die zweite Welle wird vor allem der Vergleich zwischen den Strategien von Bedeutung haben: Schweden ohne Verbote und ohne Maskenpflicht, verglichen mit Deutschland. Diese Ausarbeitungen folgen noch. Sie werden in etwa 2 Wochen sehr interessant werden, wenn die jetzt beschlossenen Maßnahmen in den Kurven deutlich werden. Erwartet wird von dieser Seite, dass bereits VOR der Wirkung der Maßnahmen die Zunahme der Zahlen rückläufig sein werden, genau wie in der ersten Welle. Die Bevölkerung reagiert freiwillig, aus Überzeugung, wenn es wirklich wichtig ist.
Landkreis Gießen
Land Hessen

Deutschland
300

Mehr Zahlen und Interpretationen

Ab dem 1. Ju1i 2020 werden die Verläufe nur noch alle Monate bis alle 2 Monate aktualisiert. Es werden hier aber Beurteilungen über den weiteren weltweiten Verlauf der Pandemie gegeben. Hierzu werde ich die Zahlen von OurWorldInData (siehe oben) hinzuziehen, denn die Angaben des RKI verwirren mehr, als dass sie wertvolle Aussagen für die Zukunft ermöglichen.

Ende Juli 2020 kommen die ersten Urlauber zurück und bringen das Virus aus Risikigebieten oder auch einfach nur so, mit. Im Kreis Gießen waren von den letzten 19 gemeldeten Fällen 18 auf diese Gruppe zurückzuführen. – Eine erhöhte Anzahl von Krankenhausaufenthalten wird allerdings nicht gemeldet. (Derzeit iwird 1 Krankenaufenthalt gemeldet. Das ist eigentlich alles normal. Die Sterblichkeitsrate ist wie in den verganenen beiden Jahren identisch. Die gesundheitlichen Schäden bei alten Menschen und auch Kindern dürften allerdings erheblich höher liegen als in den Jahren zuvor. Das nimmt unsere Gesllschaft offenbar in Kauf. WARUM? Die Kinder sind unsere Zukunft. Und die Älteren wie ich haben die erforderliche Lebenserfahrung, selbst über unser Verhalten zu entscheiden, auch gegenüber der Gemeinschaft.

Ende Juli 2020: Maskenpflicht: In Österreich und England wird erneut die Maskenpflicht eingeführt. Das ist eine erste Gelegenheit, den Nutzen des Maskentragens in Zahlen festzustellen.
Als die Maskenpflicht in Deutschland (strafbewehrt) eingeführt wurde, gab es keine an Zahlen meßbaren Ergebnisse in den Fallzahlen. Wer es besser weiß, soll mir schreiben. Die sogenannten Studien, die immer wieder in den Medien den Nutzen beschreiben, sind aus meiner Berufserfahrung meist akademische „Spielereien“ oder wurden in anderen Ländern erhoben. Für uns im Landkreis Gießen kann daraus nichts entnommen werden. In ein- bis zwei Wochen sollten Eergebnisse erkannbar werden. Ich bin gespannt.

(Ich habe etwa 40 Jahre für alle Physik-Institute in veratwortlicher Stellung gearbeitet und etwa 20 Jahre das Physikpraktikum für angehende Mediziner mitbetreut)

Wenn wir fragen, wie der weitere Verlauf der Pandemie sein wird, hilft vor allem die grafische Darstellung der Neuinfektionen. Dabei geht es gar nicht so sehr um die exakten Zahlen eines Zeitpunktes, sondern mehr um den bisherigen zeitlichen Ablauf. Die absoluten Zahlen sind durch verschiedene Erfassungsmethoden und durch eine unbekannte Dunkelziffer nicht so aussagekräftig für die zukünftige Entwicklung. Im Landkreis Gießen gibt es bis zum 08. 7. 2020 vier Verstorbenen. Es gibt einen Patienten im Krankenhaus.

Jeder mag sich selbst eine Meinung über den zukünftigen Verlauf der Infektion bilden.
Aber jetzt, nach dem 30. 5. 2020 wird es von dem Zahlenverlauf interessant. Geht die Kurve gegen NULL ? wie in China und Island? Oder bleibt die Kurve für eine gewisse Zeit auf einem Plateau mit einigen hundert Neu-Infizierten, bevor sie gegen NULL geht, oder wieder ansteigt? Vielleicht nach Einführung der Tracing-App, die seit Mitte Julii existiert? In der Zwischenzeit wir die Kurve erst einmal auf dem gleichen Pegel bleiben mit einem Auf und Ab auf geringem Niveau von 300 bis 700. Das überfordert unser Gesundheitssystem nicht.

Eine zweite Welle, die sich gleich anschließt, und die immer wieder in den Medien und von der Politik angesprochen wird, zeichnet sich derzeit nicht ab. Medienmeldungen darüber sind mehr einer nebulösen ANGST zuzuordnen, als dass belastbare Zahlen vorliegen. Inzwischen sprechen auch Virologen nicht mehr von der großen Gefahr einer zweiten Welle. UND: Es wird auch wieder über die Gefahren der Schutzmasken gesprochen, denn diese Gefahren waren wie von Zauberhand im letzten Monat aus der Presse und der Politik verschwunden. Prof. Streek hat diese Diskussion erstmals wieder auf den Tisch gebracht und verstummte auch wieder.

Wenn die Kurven seit April so weiter fallen, wären die Neuinfektionen Mitte Mai bei NULL gewesen. Das ist nicht ganz der Fall. Aber mit etwa 300 Fällen/Tag bundesweit können die Gesundheitsämter und die Krankenhäuser umgehen. Im Landkreis Gießen ist die Neu-Infektionszahl im 7-Tages-Mittel inzwischen unter 1, die R-Zahl mcht bei den geringen Infektionszahlen keinen Sinn mehr.
Und wie geht es dann weiter?
Es ist bekannt dass es immer
eine kleine Zahl an Infektionen geben wird, dauerhaft Dabei werden sich die Zahlen zumindest in den Ländern Europas angleichen. Wo diese Zahl liegen wird, das wird bald deutlich werden.
Vermutlich werden sich immer wieder „Hotspots“ kleinerer Größe bilden, die iregndwie importiert werden. Damit können aber die Gesundsämter umgehen.

Aus dem Verlauf in China (siehe unten) kann man entnehmen, dass eine Dauer der aktiven Infektionslage von zwei Monaten anzunehmen ist, Danach gibt es nur noch Einzelfälle, meist importiert durch die weltweise Reisetätigkeit.
In Deutschland hat sich bis heute die Verringerung der Neuinfizierten weiter entwickelt.. Und dies begann bereits bevor die staatlichen Einschränkungen verfügt wurden. Dies sollte genauer untersucht werden. Der befürchtete Ansatz einer zweiten Welle ist aus den Zahlen jedenfalls zu keiner Zeit erkennbar gewesen. Eine zweite Welle im Herbst ist auch nicht mehr wahrscheinlich, Vielleicht gibt es bis dahin aber auch einen Impfstoff in ausreichender Zahl sowie Medikamente. Erste Erfolge sind bereits da.

Zahlen des Johns-Hopkins-Institutes (08. 7. 2020)

(Das Johns-Hopkins-Institut erfasst die Daten immer aktuell)

Global

Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Vor allem in den USA und Brasilien grassiert der Virus

China

Nuer noch spontane Fälle werden in China gemeldet, meist um 10 pro Tag

USA

Die USA hat die meisten Infektionen und die meisten Tote. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Jeder mag sich selbst eine Meinung über den zukünftigen Verlauf der Infektion bilden.
Aus dem Verlauf in China läßt sich ablesen, dass der Anstieg steiler verläuft als der Abfall. Diesen Verlauf haben wir auch in den Verlaufskurven von Deutschland. Ganz auf Null ist der Infektionsverlauf auch nicht. Schließlich gibt es einen weltweiten Reiseverkehr.


Interessant können auch die Verläufe in Scheden und Island im Vergleich zu Deutschland sein, denn hier gibt es bis heute nur wenig Einschränkungen. Die Wirtschaft läuft dort frei weiter. Siehe weiter unten.

Hier einige bemerkenswerte weitere Verläufe der Infektionen:

NEU 08. 7. 2020: Brasilien

Inzwischen ist Brasilien an die zweite Stelle der Neuinfektionen nach den USA gerückt.

Der Verlauf in diesem Lande dürfte besondere Bedeutung erlangen.

update 08. 7. 2020: Der exponentielle Anstieg der Infektionen in Schweden bis Ende März ist anschließend in einen linearen Anstieg übergeganden. Die Zahlen liegen allerdings recht niedrig (unter 1000 Neuinfektionen). Hier müsste man aber erst prüfen, wie häufig getestet wird. Aussagekräftiger ist dagegen die Todesrate, die jetzt in Schweden bei 4800 liegt.
In Deutschland haben wir etwa 8500 Verstorbene. Der Ende April sich andeutende Stabilisierung der Neu-Infektionen hätte damit zusammenhängen können, dass in Stockholm zentrale Plätze gesperrt wurden. Schulen, Kitas und Geschäfte sind allerdings geöffnet. Die Wirtschaft läuft weiter. Ein stabilisierter Abfall der Infektionen ist allerdings noch nicht festzustellen. Was die letzte Zählung bedeutet, muss erst abgewartet werden. Und erst wenn die Pandemie abgeklungen ist, kann über den „richtigen“ Weg entschieden werden. Denn es gibt nicht nur Corona, sondern auch noch andere Krankheiten.

Island

„In Island wurde als erstem europäischem Land Anfang April eine Tracking-App, Rakning-Covid-19, eingeführt, die freiwillig genutzt werden kann und die Bewegungsprofile der Nutzer für zwei Wochen auf den jeweiligen Smartphone speichert. Bei einem Infekt können die Behörden mit Hilfe der App nachzuvollziehen, wo die Ansteckung stattgefunden hat und welche weiteren Kontakte vorgekommen sind“ (wikipedia) Der jetzige Verlauf entspricht dem Verlauf in China, wo ebenfalls nur spontane Neuinfektionen gemeldet werden.

update 08.07.2020: Ein anderes Land hat einen sehr interessanten Verlauf der Infektionen: Island
Zum einen ist die Anzahl der Infektionen sehr gering. Das Augenmerk will ich aber auf den Verlauf des Abklingens der Kurve leiten. Diese fällt erheblich steiler ab, als in Deutschland oder in Schweden. Hier wird wahrscheinlich das Ergebnis deutlich, dass in Island die Tracing-APP in der Bevölkerung angekommen ist,
Zitat Wikipedia: In Deutschland ist diese aus rechtlichen Gründen erst vor einigen Wochen da. Und im Lagezentrum des Gesundheitsdienstes von Island kann bereits jeder einzelne Fall rekonstruiert werden und so die Infektionskette gestoppt werden. Ein Ziel, dass jetzt auch die Deutschland verfolgt wird. Der Anstieg seit Mitte Juni kann auf vermehrte Testung zurückgefphrt werden.



04. 6. 2020 Deutschlands Infektionen

Im Landkreis Gießen haben wir derzeit im 7-Tage-Mittel 0,17 Infizierte

Update 08. 07. 2020: In Deutschland beginnen die weiteren Lockerungen. Für die beschlossene Obergrenze von Neuinfizierten wurde eine 7-Tage Periode eingeführt. Auch für die R-Zahl wurde eine gegättete Zahl eingeführt. Bei den sehr geringen Zahlen macht diese Zahl wenig Sinn.
Ab Mai wurde eine Maskenpflicht eingeführt. Eine signifikante Änderung der Zahlen kann ich nicht erkennen.

Update 08. 07.02020: In Rußland scheint es nicht besonders gut zu laufen.

Immerhin scheint jetzt das Maximum überschritten sein. In Rußland waren die Bürger alle in Urlaub geschickt worden.

Mit der Anzahl der Infizierten steht Rußland jetzt an vierter Stelle in der Welt, hinter den USA und Brasilien und Indien.

Landkreis Gießen:

Quellen: RKI und JHI und eigene Berechnungen