Maßnahmen und Wirkungen Covid-19

Viren werden durch UV-Strahlung abgetötet (24. 5. 2020 Merkur.de)

  • In einem Labor in Frankfurt wurde die Bestrahlung von Coronaviren mit Geräten des Gräfelfinger Unternehmens Dr. Hönle AG getestet.
  • Die Viren wurden mit UVC-Entladungslampen sowie UV-LED bestrahlt.
  • Die Abtötungsrate des Virus lag bei 99,4 Prozent – die Ergebnisse der Tests könnten weitreichende Folgen haben.

Immunität oder Widerstandskraft?

Frische Luft, gesunder Kohl, Kamille, Spaziergang, Farben…..
Auch bei Pflanzen fördert Vielfalt die Immunität

Allenthalben ist derzeit von Immunität*1) die Rede. Man erreicht sie, indem man nach einer Krankheit wieder gesund wird oder durch Impfung. Es gibt aber etliche Krankheiten, gegen die es gar keinen Impfstoff gibt oder einen, der immer wieder angepasst werden muss, da viele Viren sich ständig verändern (Grippe-Virus).

Mit 18 erkrankte ich an ansteckender Leberentzündung (Hepatitis B, durch Viren verursacht). Ursache war vermutlich eine Zahnentfernung, bei der der Zahnarzt weder Handschuhe noch Mundschutz trug. Das war in den 1960er Jahren noch nicht üblich. Ich kam nicht ins Krankenhaus, sondern wurde von meiner sachkundigen Mutter und unserem Hausarzt betreut. Er staunte, wie schnell sich meine Leberwerte erholten. Dennoch darf ich bis heute kein Blut spenden. 

Zur weltweiten Bedeutung von Hepatitis B lesen Sie bitte den Absatz ganz unten auf der Seite! Nur so viel vorweg: Jährlich sterben laut Weltgesundheitsorganisation etwa 887.000 Menschen daran. *2)

Ein anderes Beispiel ist die Tuberkulose. Daran sterben weltweit etwa 2 Millionen Menschen. Dennoch empfiehlt das Robert-Koch-Institut seit 1998 keine Impfungen für Deutschland. Die 9 Millionen Erkrankten leben vor allem in Afrika südlich der Sahara, in den Slums Südost-Asiens und Südamerikas sowie einigen Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion.
In Deutschland und anderen Industrieländern haben sozial benachteiligte Randgruppen der Gesellschaft im Vergleich zur Restbevölkerung ein erhöhtes Tuberkulose-Infektions- und Erkrankungsrisiko.

Armut und Gesundheit in Deutschland.e.V.

Es liegt also auf der Hand: Schlechtere Lebensbedingungen = höheres Krankheitsrisiko. Eine Binsenweisheit!!!!  Und welche Menschen starben bisher bei uns an Corona? Vorwiegend alte Leute mit erheblichen Vorerkrankungen.

Statt auf die Allmacht eines Impfstoffes und einer Maske mit Risiken und Nebenwirkungen in der Zukunft zu hoffen, empfehle ich folgende Maßnahmen (ebenfalls Binsenwahrheiten), um die Widerstandskraft des Körpers zu stärken: 

Viel Bewegung an der frischen Luft
Wohlschmeckendes, abwechslungsreiches Essen
Hobbies, die Freude machen
Umgang mit lieben Menschen
Lachen, singen und tanzen
Rücksichtsvolle Verwirklichung der eigenen Lebensziele
Wenig Alkohol
Nicht rauchen!

Obwohl ich nicht gläubig bin, gefällt mir der Vergleich aus früheren Zeiten: Warum erkranken so wenige Nonnen auf Leprastationen? Weil sie sicher sind, Gutes zu tun und fest an Gottes Güte glauben!

Ein wirkungsvoller Infektionsschutz von staatlicher Seite besteht also darin, gesunde Lebensverhältnisse für a l l e  Einwohner dieses Landes zu schaffen.

*1)Was genau ist Immunität?  Der Begriff umschreibt einen biologischen Zustand, in dem ein Organismus ausreichende Abwehrmechanismen gegenüber Krankheitserregern hat.
Die Immunität kommt einmal durch unspezifische Abwehrmechanismen des Körpers zu Stande, die einen Erreger (z.B. Viren, Bakterien) bekämpfen und ausschalten können. Zum anderen gibt es die spezifische (erworbene) Immunität, die durch die Ausbildung spezifischer Antikörper und Immunzellen als Reaktion auf eine, als artfremd identifizierte Oberfläche (Antigen) zustande kommt. Dieser Mechanismus wirkt bei Infektionen, aber auch bei Autoimmun- oder bei allergischen Reaktionen. Die spezifischen Antikörper lassen sich im Blut nachweisen, z. B. nach einer Infektion oder Schutzimpfung, wenn man wieder gesund wird.
(Alfons Lindemann)

*2)Bedeutung weltweit

  • In Afrika, Asien und den Pazifischen Regionen stellt der Leberkrebs, der durch Hepatitis B-Virus-Infektionen verursacht wird, eine der drei häufigsten Krebsursachen dar.
  • Schätzungsweise 887.000 Menschen sterben jährlich an Komplikationen infolge einer akuten oder chronischen Hepatitis-B-Erkrankung (WHO, Juli 2017).
  • In den afrikanischen Ländern südlich der Sahara, sowie in Asien und im Pazifischen Raum werden am häufigsten Kinder durch das Hepatitis-B-Virus infiziert.
  • Ungefähr ein Viertel aller Erwachsenen, die sich in der Kindheit mit Hepatitis-B-Viren infizieren, sterben an den Folgen von Leberkrebs oder Leberzirrhose.
  • Experten befürchten, dass in den nächsten zehn Jahren rund 5 Millionen Menschen in Süd- und Südostasien an den Folgen der viralen Leberentzündung (Hepatitis) sterben werden.
  • Die chronische Hepatitis B und C ist laut WHO eine der häufigsten Ursachen vermeidbarer Krankheiten in folgenden asiatischen Ländern: Bangladesch, Bhutan, Myanmar, Ost-Timor, Indien, Indonesien, Malediven, Nepal, Nord-Korea, Sri Lanka und Thailand.
  • Rund 60% der Infizierten haben keine gesundheitlichen Probleme und sind sich daher ihrer Infektion gar nicht bewusst. Erst wenn die Spätfolgen wie z.B. Leberzirrhose oder Leberkrebs auftreten, bemerken sie die Virusinfektion

Quellen: https://www.fit-for-travel.de/impfung/tuberkulose/
https://www.fit-for-travel.de/krankheiten-a-z/hepatitis
https://www.armut-gesundheit.de/mithelfen/spenden/ (auch Foto)

Seife statt Plastik

Auch bei Frischwaren sind Handschuhe überflüssig

Kürzlich beobachtete ich eine Fachverkäuferin, wie sie sich ausgiebig an den Händen kratzte. Ihr Kollege telefonierte mit Handschuhen, bevor er das Handy weglegte und mich mit denselben Handschuhen bediente.
Was läuft hier schief? Die Handschuhe dienen laut den Haut- und Handschutzregeln der Berufsgenossenschaften dazu, die Personen, die sie tragen, vor Gefahren zu schützen. 1)

Momentan tragen unglaublich viele Leute im Verkauf Handschuhe, „um damit die Kunden zu schützen“. Das ist ein Irrtum. Die Verkäuferin, die sich so ausgiebig kratzte, hat bereits die Folgen des Missbrauchs der Handschuhe zu tragen: Ihre Hände sind auf Grund des Gewächshausklimas in den Handschuhen mit Pilzen und weiteren Haut-Mikroben befallen. Jeder weiß (z. B von Fußpilz), dass solche Infektionen schlecht heilen, immer wieder auftreten können. Bei weiterem Handschuhtragen kann die Haut unreparierbar geschädigt werden. Die Verkäuferin muss diese Folgen ganz alleine tragen; unter Umständen kann sie nicht mehr im erlernten Beruf arbeiten.2)

Der Verkäufer, der mit dem Handy telefoniert, überträgt die Mikroorganismen auf die Handschuhe und von dort auf die Ware, z.B. Fleisch und Wurst. Hätte er mit bloßen Händen telefoniert, hätte er sich vermutlich danach die Hände gewaschen.
Seife ist für die meisten Zwecke ausreichend. Die hauteigenen <gesunden> Mikroorganismen schützen unsere Haut und machen schädigenden Eindringlingen den Platz auf der Handoberfläche streitig. (Stellen Sie sich vor: Das Fußballstadion ist gefüllt mit lauter netten Fans. Für Hooligans ist dann kein Platz mehr)

Liebe Chefs,
ich würde mich freuen, wenn Sie Ihren Kund/Innen per Aushang erklärten, warum Ihr Fachpersonal k e i n e  Handschuhe trägt. Sie persönlich sind im Rahmen der Fürsorgepflicht für gesunde Mitarbeiter/Innen zuständig.
Das unten abgebildete Plakat und einige andere können über die Berufsgenossenschaft zum Aushang bestellt werden. (letzte Aktualisierung 28. April 2020)

  1. Schutzhandschuhe sollten nur zum Einsatz kommen, wenn alle anderen arbeitstechnischen und organisatorischen Maßnahmen, die das Risiko einer Hautgefährdung vermindern, ausgeschöpft sind.
    Ist der Einsatz von Schutzhandschuhen erforderlich, sollte die Tragezeit so kurz wie möglich sein. Sie sollten nur während der unmittelbar hautgefährdenden Tätigkeit getragen werden.
    Es ist sicherzustellen, dass das Risiko für die Gesundheit der Haut durch die Schutzmaßnahme selbst immer geringer ist, als ohne die Schutzmaßnahme.“ (BGN)
  2. Beruflich ausgelöste Hautekzeme sind häufige Erkrankungen in den Mitgliedsbranchen der BGN. Sie treten bevorzugt in Hautpartien auf, die schädigenden Einflüssen ausgesetzt sind: also vor allem an den Händen und Unterarmen. Bei chronischen Handekzemen droht die Berufsaufgabe. In den Betrieben führen Handekzeme zu Fehltagen und Kosten.Bei Hauterkrankungen liegen die Chancen in der Prävention. Es lohnt sich durch konsequente Anwendung von Hautschutz- und -pflegemaßnahmen Hauterkrankungen von Anfang an zu verhindern.“ (BGN)
  3. Das Tragen von Handschuhen an Frischetheken bringt keinen hygienischen Vorteil. Im Gegenteil: Das Tragen von feuchtigkeitsdichten Handschuhen schädigt auf Dauer die Haut und kann zu Hauterkrankungen führen.
    Bereits fünf Minuten nach Umgang mit Fleisch, Wurst und Käse ist auf verschiedenen Oberflächen eine sehr starke Anreicherung von Bakterien feststellbar. Untersuchungen der Arbeit mit und ohne Handschuhe ergaben keinen Unterschied zwischen der Besiedelungsstärke.Um einen sicheren Umgang mit der Frischware zu gewährleisten sind kontaktvermeidende Arbeitstechniken einzusetzen und die Mitarbeiter zu persönlicher Hygiene zu schulen.
    Dies ist das Ergebnis eines 2007 durchgeführten Forschungsprojektes(BGIA Forschungsbericht Nr.2064 Hygienische Aspekte beim Tragen von Einmalhandschuhen im Verkauf an Frischetheken, BGHW, FBG, BGIA, 2006).

Und hier noch ein gekürzter Artikel aus dem Giessener Anzeiger vom 27. April 2020:

Immer wieder sehe ich vor den Läden oder auch vor unserer Praxis, wie die Einmalhandschuhe unsachgemäß ausgezogen werden: Die eigenen Finger dürfen die Außenfläche der Handschuhe beim Ausziehen nicht berühren; und (für den nächsten Gebrauch?) in die Tasche gesteckt werden, statt im Mülleimer zu landen. Einmalhandschuhe gehören nach einmaligem Gebrauch weggeworfen.
Also: Einmal helfen die Einmalhandschuhe kaum, eine Infektion zu verhindern, zumal sie a) nicht einhundertprozentig dicht sind und weil sie b) alles in ihren Poren aufnehmen, was an Mikroteilen auf Türklinken oder Einkaufswagen zu finden ist.
Sinnvoll ist vor allem das Händewaschen mit Seife! Denn die Virushülle besteht aus Fettmolekülen. Damit wird das Virus völlig zerstört.
Da das Virus über die Schleimhäute in den Körper kommt, ist es sinnvoll, nicht mit der möglicherweise kontaminierten Hand Mund, Nase oder Augen zu berühren.

Quelle: Prof. Janne Vehreschild, Gießener Anzeiger, 27. 4. 2020

Quellen: https://www.machmit-hautfit.de/
https://www.bgn.de/corona/

Fotos: Berufsgenossenschaft Nahrung und Gaststätten

siehe außerdem: https://www.rbb24.de/panorama/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/04/handschuhe-corona-schutz-helfen-nicht-wirksam-hygiene.html

Um Ihre Verwirrung zu erhöhen, lesen Sie doch auch den folgenden Artikel (der meiner eigenen Lebenserfahrung entspricht) https://www.mdr.de/wissen/dreck-reinigt-magen-bakterien-krankheiten-100.html

(Mein) Corona-Lagebericht als 75-Jähriger-Teil 1

Am Von Winfried Senger In AllgemeinMedizin

Mein Name ist Winfried Senger
Ich wohne in Fellingshausen,, bin 75 Jahre alt und zähle damit statistisch gesehen zur Corona-Risiko-Gruppe.
Bin ich wirklich durch das Virus besonders bedrohl? Muß ich durch verordnete Maßnahmen beschützt werden? 
Die Antwort ist für mich sehr wichtig und deshalb entsteht eine Reihe von Beiträgen zu dieser Frage, die mir eine Antwort geben können.
Im Biebertaler-Bilderbogen bearbeite ich seit Anfang März die Inhalte zum aktuellen Virus sehr intensiv und aktualisiere laufend die Zahlen.

Meine Überzeugung: Wir alle werden als Gemeinschaft diese Herausforderung bestehen,
wie wir alle anderen Herausforderungen seit 300 000 Jahren vorher auch überstanden haben.
Ich hoffentlich auch.

Ob danach alles anders sein wird, wie es von den Politikern gesagt wird, davon bin ich nicht überzeugt. Anders wird es werden, ein wenig ja, aber wirklich im Kern sehr viel positiver?
Wo ist derzeit das Problem „Klimawandel“? Es existiert immer noch und auch Viren gab es immer schon.
Es wäre natürlich sehr gut, wenn die gesundheitlichen Aspekte wie Pflege und Schutzmaterial schnell hochgefahren werden. Das wusste man aber auch schon vorher. Genauso wie bei dem Problem des Klimawandels. Und das sind nicht alle Probleme, die unsere Gesellschaft hat.

Insbesondere befürchte ich aber Versuche der Politik, unverhältnimäßige Einschnitte in Bürger-Rechte einzuführen, wie sie bereits jetzt geschehen sind. Und ich sehe eine sehr enge Verknüpfung zu den Medien.
Dies geschieht immer mit der Begründung, Leben zu retten oder Gefährdete zu schützen. Ich bin vom Alter her jemand, der zur Risiko-Gruppe gezählt wird.
Aber bin ich wirklich so gefährdet? Werde ich dazu gefragt?
Sind es nicht vielmehr vor allem jene Personen, die Vorerkrankungen hatten?
Wenn man alle Menschen, die bereits einen großen Teil ihres Lebens hinter sich haben und sehr viel Lebenserfahrung gesammelt haben, zwangsweise isolieren würde, damit sie nicht infizieren können, so empfinde ich bereits die Diskussion darüber als Katastrophe.
Wer führt solche Diskussionen? Doch nicht die Älteren, obwohl dies es betrifft. Dies sollte aber stattfinden.

Die Lehren, die jetzt und in Zukunft zu ziehen wären, werden mit Sicherheit wieder intensiv diskutiert.
Die Ergebnisse von diesen Diskussionen werden aber ganz andere sein, denn mit der Zeit verfliegen die Ängste.

Allgemeines Fazit jetzt aktuell:
Wir müssen immun gegen den Virus werden. Und dies wird gelingen, entweder durch eine Impfung oder dadurch, dass wir selbst die Krankheit durchleben. Solange kein Impfstoff vorhanden ist, sind die Verbreitungswege des Virus vorsorglich so gering zu halten, damit eine Überforderung der Kliniken nicht befürchtet werden muss.
Aus den Zahlen der Neuinfektionen in den letzten Monaten kann man ablesen, dass diese stark zurückgegangen sind, auch ohne Mundschutz, offenbar vor allem durch Abstand halten Jetzt werden die Alltags-Mundschutz-Masken vorgeschrieben. Die Nebenwirkungen des Alltags-Mundschutzes sind derzeit aber noch gar nicht diskutiert worden. Es gibt sie aber.

Persönliches Fazit: Ich fühle mich derzeit persönlich nicht mehr bedroht als durch die Gefahren anderer Infektionen oder durch das Unfallrisiko im Haushalt oder auf der Strasse.
Die derzeitigen Einschränkungen betreffen mich zum Glück kaum, da ich am Rande eines Dorfes lebe, von dem ich lediglich vom Hörensagen von einem einzigen Corona-Infizierten Kenntnis habe.
Warum wird von den Gesundheitsämtern nicht auch die Anzahl der Infizierten in der Gemeinde bekanntgegeben? Das ist doch der eigentliche persönliche Lebensraum. Der Datenschutz, der von einem Landrat im Frankfurter Raum als Grund genannt wurde, kann es nicht sein. Sonst dürften überhaupt keine Zahlen veröffentlicht werden.
Die Lockerungen, die derzeit begonnen werden, könnte man als guten Test nehmen, welche Schutzmaßnahmen wirklich nötig sein werden, da in unterschiedlichen Regionen unterschiedliche Maßnahmen gelten. Ds wäre gut so! Leider haben jetzt alle Länder den Mundschutz verordnet. Gleichzeitig können neue Läden aufmachen usw.
In 10 Tagen, nicht erst in 14 Tagen, wissen wir mehr. Dann können wir aber nicht mehr zuordnen, auf welche Maßnahme welche Reaktion erfogte. Damit geht die Möglichkeit verloren, zu prüfen, ob eine Maskenpflicht besseren Infektionsschutz bringt. Denn die Experten, auch Prof. Dr. Drosten, haben zu Beginn der Pandemie noch die Schutzwirkung der Masken verneint. Auch heute wird mehr von der vom psychologischen Bedeutung der Masken gesprochen. Und es werden vor Gefahren bei lässiger Behandlung der Masken gewarnt. Ein Schutz, der vor allem auf Psychologie besteht, ist in Wirklichkeit kein Schutz ,Er kann auch gefährlich sein, da er einen Schutz vorgaukelt. Dies Zhema möchte ich für mich in einem weiteren Teil der Serie hinterfragen.

Es folgen weitere Beiträge::

  • Interpretation der zeitlichen Infektionsverläufe
  • Wer ist gefährdet und wer gefährdet wen?
  • Alltagsmasken: „Zu Risiken und Nebenwirkungen“ fragen Sie – ???
  • ……….

Quellen: Robert-Koch-Institut, Johns-Hopkins-Institut, Medien-Berichte, eigene Elelebnisse

Risiken von Infektionskrankheiten in Deutschland – Faktencheck

Infektionen können töten.
Daran erinnert die aktuelle auf den Namen Comid-19 getaufte Lungenerkrankung.

6 Infektionskrankheiten gelten als die tödlichsten in Deuschland:

Platz 6: Legionärskrankheit
Erreger: das Bakterium Legionella
2018 starben daran 63 Menschen daran

Platz 5: Tuberkulose
Erreger: das Bakterium Mycobacterium tuberculosis
2018 starben daran 129 Menschen daran

Platz 3: MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus)
Erreger: das Bakterium Staphylococcus aureus
allerdings: multiresistent gegen Antibiotika
2018 starben daran 184 Menschen daran

Platz 3: pseudomembranöse Kolitis (toxische Darmentzündung und Durchfallerkrankung)
Erreger: das Bakterium Clostridium difficile (das Zellgifte produziert)
2018 starben daran 649 Menschen daran

Platz 2: echte Grippe
Erreger: das Influenza-Virus
2019/20 starben daran 954 Menschen daran,
2017/18 allerdings ca. 25.000 Menschen,
1918-20 sogar ca. 25.000.000 Menschen – allerdings Weltweit


Platz 1: Lungenerkrankung
Erreger: SARS-CoV-2 = Covid-19-Virus
2020 starben daran (5.4.20) 1318 Menschen

Gegen Bakterien helfen derzeit noch Antibiotika.
Wegen des oft nicht sachgemäßen Gebrauchs und des exzessiven Einsatzes während der letzten Jahre (z.B. in der aktuellen Corona-Krise, im Haushalt oder in der Tiermast) gibt es immer mehr gegen Antibiotika resiste Keime. d.h. die Bakterien werden Widerstandsfähig gegen die Medikamente und überleben.

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Gegen Viren gibt es aktuell keine Medikamente – es muss symptomatisch behandelt werden; allerdings kann man sich impfen lassen, damit die eigene Immunabwehr das Virus erkennt und bekämpfen kann.
Da die Viren sich jährlich verändern, muss immer wieder ein neuer Impfstoff entwickelt und jede Saison geimpft werden.


Zum Vergleich: Die meisten Menschen in Deutschland sterben an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und an Krebs, gefolgt von Atemwegserkrankungen und Krankheiten des Verdauungstraktes. Infekte gehören zu den selteneren Todesursachen.
Bei den Krebsarten führt der Darmkrebs mit ca. 25.000 Toten pro Jahr, gefolgt vom Brustkrebs ca. 18.000 und Prostatakrebs mit ca. 17.000 Toten pro Jahr. Im Straßenverkehr starben 3.275 Menschen (2019); Mordopfer gab es 386 (2018).

Quellen: Bilder: Wikipedia;
Text: Dr. Roger Agne, Chefarzt Innere Medizin Dill-Kliniken Dillenburg – Wovor haben wir Angst? in: Gesundheits-Kompass Mittelhessen Nr. 2,
April 2020, 23. Jahrgang

Auch ältere Zahlen zeigen ein ähnliches Bild:

Quelle: Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Heft 52,
Sterblichkeit, Todesursachen und regionale Unterschiede,
Autorin: Elisabeth Gaber unter Mitarbeit von Manfred Wildner, S. 28
Herausgeber: Robert Koch-Institut, Berlin 2011


Gefährlichkeit von Covid-19 und Grippe

Im Bayrischen Rundfunk gibt es einen interessanten Beitrag, der aufzeigt, dass die zugrundeliegende Datengrundlage über die Todesrate der beiden Virus-Erkrankungen nicht die gleiche ist.
Im Beitrag von Ulrike Protzer vom Institut für Virologie der TU in München  kommt zum Ausdruck, dass es die Erfassungsmethoden so sehr unterschielich sind, dass man einen direkten Vergleich nicht so einfach darstellen kann. Die dargelegten Fakten sind jedoch sehr informativ.

Hier der Artikel: https://www.br.de/nachrichten/wissen/faktenfuchs-was-ist-gefaehrlicher-corona-oder-grippe,RtUiWta

Impfstoff -Forschung – aktuell

17. 6. 2020: Corona-Impfstoff: CureVac erhält Zulassung – Tests an Menschen in Deutschland jetzt erlaubt

  • Um die Forschung nach einem Impfstoff gegen Corona* zu unterstützen, beteiligt sich der Bund am Tübinger Unternehmen CureVac.
  • Insgesamt 300 Millionen Euro investiert die Regierung und erhält dafür 23 Prozent der Unternehmensanteile.

Erste klinische Studie zu Corona-Impfstoff in Deutschland zugelassen

Grafik: quarks.de
  • 19. 5. 2020
  • Inzwischen sind bereits mehrere Impfstoffe Not-Zugelassen und andere zeigen gute Tesultate. Die Meldungen sind so vielfältig, dass es nur Sinn macht, zu berichten, wenn ein Mittel besonders herausfällt. Insgesamt sollen an40 Mittel geforscht werden, darunter auch ein Impfstoff aus Marburg.
    Hier können klinische Tests für Impfstoff gegen SARS-CoV-2 noch im September beginnen.

China hat die erste Phase einer klinischen Studie für einen Impfstoff begonnen. Einer Reihe von Freiwilligen sei bereits eine erste Impfung verabreicht worden

Die 108 Teilnehmer der chinesischen Studie im Alter zwischen 18 und 60 Jahren werden demnach in drei Gruppen getestet. Ihnen werden verschiedene Dosierungen des Impfstoffs verabreicht.
Die Testphase soll bis Ende des Jahres andauern.

CureVac: Impfstoff möglicherweise schon ab Herbst

Unterdessen forscht auch ein deutsches Unternehmen fieberhaft an einem Impfstoff: Der Chef des Tübinger Biotech-Unternehmens CureVac, Franz Werner Haas, hält nach eigenen Worten die Versorgung zehntausender Menschen mit einem Impfstoff bereits ab Herbst für möglich. In einer bereits bestehenden Anlage könnten „pro Jahr zwischen 200 und 400 Millionen Impfdosen“ gegen das Coronavirus produziert werden. Der erste Produktionsgang laufe bereits.

Quelle: n-tv , 23. 3. 2020

Neues über Covid-19

6. 4. 2020 Erstmals wurde für den vorangegangenen Tag, hier also für den 5. 4. 2020 kein neuer Corona-Fall gemeldet. Das muss nicht so bleiben, denn eine Schwalbe macht auch noch keinen Sommer.

27. 3 2020 Rund 2,8 Millionen dringend benötigte Atemschutzmasken sind am Freitagnachmittag für Hessen am Frankfurter Flughafen angekommen. insgesamt sind rund 12,7 Tonnen medizinisches Material in Empfang genommen worden.

28. 3. 2020 : Wuhan ist wieder frei
In der chinesischen Stadt Wuhan kehrt allmählich der Alltag zurück.. Die Einreise in die Hauptstadt der Provinz Hubei ist nun wieder erlaubt, während das Ausreiseverbot noch bis zum 8. April gilt.
Quelle: n-tv vom 28. 3. 2020, Foto wikipedia

27. 3. 2020 : Ein tragbares Gerät für einen Corona-Schnelltest präsentiert der US-Pharmakonzern „Abbott Laboratories“ . Das Gerät kann in einem mobilen Minilabor in nur fünf Minuten ein Ergebnis liefern . Das Gerät ist in den USA bis auf weiteres zugelassen.

Eine sehr gute und täglich aktuelle Information findet man unter
Wikipedia

Den täglich aktuellen Stand im Landkreis Gießen gibt es hier